E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z
Mobiles

Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung
Reisen


Ganz neu ...

Ganz neu ...


Werkstoffe

Chemie 1
Chemie 2
Chemie 3
Chemie 4
Chemie 5
Chemie 6
Chemie 7
Chemie 8

Physik 1
Physik 2
Physik 3
Physik 4

Herstellung Fahrzeugteile
3D-Drucker
3D-Drucker 2
Kraftstoff
Benzinabscheider
Klopffestigkeit
Luft
Wasser

Stahlerzeugung
Stahl 1
Stahl 2
Stahl 3

Kupfer
Titan
Aluminium
Alu-Karosserie
Magnesium
Korrosion
Sandstrahlen
Kunststoff
Kohlefaser
GFK
Glasfaser
Vliesherstellung
Wunderstoff Graphen
Klebeverbindungen 1
Klebeverbindungen 2
Schweißnaht
Gießen 1
Gießen 2
Gießen 3
Schmieden 1
Schmieden 2
Kaltpressen
Var. Walzen
Kupplungsgehäuse

Glas 1
Glas 2
Glas 3
Glas 4
Glas 5
Glas 6
Glas 7

Grauguss
Härten
Gummifederung
Altautos
Werkstatt
Altöl
Umweltschutz
Abfall
Schrott 1
Schrott 2
Schrott 3
Stoffe 1
Stoffe 2
Stoffe 3
Stoffe 4
Stoffe 5

Kraftstoff 1
Kraftstoff 2
Kraftstoff 3
Kraftstoff 4
Kraftstoff 5
Kraftstoff 6
Kraftstoff 7
Kraftstoff 8
Kraftstoff 9
Kraftstoff 10
Kraftstoff 11
Kraftstoff 12



  Glas 7 - Herstellung




Vorige Seite ...

Man schmilzt Quarzsand einer bestimmten Reinheit ein. Gase werden durch Zusatzstoffe 'ausgetrieben'. Die Schmelze kühlt etwas ab und kommt bei ca. 1100°C auf einem länglichen, oft endlosen Zinnbad zur Ruhe. Dieser Prozess wird 'Floating' genannt und führt zur Herstellung von Flachglas.

Ist dieses entsprechend erkaltet, wird es in der gewünschten Form durch entsprechende Roboter geschnitten. Da heutige Scheiben fast nur nur noch geklebt werden, hat jede auf der Innenseite eine undurchsichtige Fläche, um ungleiche Verteilung des Klebers zu verdecken.

Im Prinzip werden also alle Scheiben auf der späteren Innenseite im Siebdruckverfahren bedruckt. Dadurch ergeben sich auch die Heizfäden meist an der Heckscheibe und oft sogar mehrere Antennen. Es gibt grundsätzlich zwei nacheinander gefertigte Scheiben gleichen Zuschnitts. Die unbedruckte wird auf die bedruckte Seite der anderen gelegt und beide auf ca. 600°C erhitzt.

Entweder durch ihre eigene Schwerkraft oder durch zusätzliche formgebende Maßnahmen haben beide am Ende passende Krümmungen. Eine gegen Vergilben sichere Kunststofffolie kommt anschließend zwischen die beiden Scheiben. Viele Scheiben werden gesammelt und kommen als Schichtenpaket in einen Ofen, Autoklav genannt.

Zwei Stunden verweilen Sie dort bei 140°C und 13 bar. Dadurch werden sie erst von der milchigen Undurchsichtigkeit befreit. Die meisten Seiten- bzw. Heckscheiben sind aus Einscheiben-Sicherheitsglas. Es wird ebenfalls geschnitten und erhält die Bedruckung und die Form nach Erwärmung. Allerdings wird es durch Anblasen von Luft rascher abgekühlt.

Typisch für so eine Sekuritscheibe ist der Zerfall in relativ ungefährliche Krümel. Allerdings hat die Scheibe durch die langsamer abkühlende Innenschicht immer noch eine beachtliche Festigkeit. Um eine Seitenscheibe zu zertrümmern, kann bisweilen sogar ein Schlag mit dem Hammer nicht ausreichen. Saint Gobain - 08/15



kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis