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  Altöl




Aufgabe

Altöl ist so ziemlich der erste Stoff, an den man bei Umweltschutz in der Werkstatt denkt. Es kann mehr als das Tausendfache an Trinkwasser verunreinigen und kommt schon am ersten Automobil vor. Heute finden wir es nicht nur in Motor und Getriebe, sondern in zahlreichen Hilfsaggregaten, z.B. der hydraulischen Servolenkung. Aber auch hydraulische Schwingungsdämpfer kommen nicht ohne aus, auch wenn es während deren Lebensdauer nicht gewechselt werden muss.

Funktion

Man muss Altöl nach bekannter und unbekannter Herkunft unterscheiden. Dabei heißt bekannt, dass man es selbst hat auslaufen lassen oder dass der Vorgang zumindest in der Werkstatt passierte. Also nur dann weiß man, dass keine brennbaren Flüssigkeiten wie z.B. Benzin enthalten sind und kann es unter der Gefahrenklasse III (55 - 100°C) in besonderen Behältern und Räumen lagern und später entsorgen (lassen). Auch ist man sicher, dass es nicht mit Öl aus Automatikgetrieben gemischt wurde. Dann nämlich würde es PCB enthalten und könnte u.U. nicht mehr aufbereitet werden.
Alles das ist ungewiss, wenn das Öl einfach im Kanister z.B. beim Neukauf von Öl abgegeben wurde. Deshalb kommt dieses Öl in einen anderen Behälter und unterliegt der Gefahrenklasse I (bis 21°C). Der Aufwand, aus diesem Öl wieder funktionsfähiges Öl herzustellen oder es zu entsorgen ist ungleich höher.

Umwelt

Motor- und Wechselgetriebeöle und gebrauchte Ölfilter sollten getrennt von anderen Abfällen gelagert und von besonders dafür ausgerüsteten Firmen zur Wiederaufbereitung abgeholt werden. Man unterscheidet Altöl bekannter und unbekannter Herkunft. Ersteres gilt nur, wenn die Werkstatt das Öl selbst abgelassen hat. ATF-Öle von Automatikgetrieben können PCB enthalten und müssen als Sondermüll entsorgt werden.
Schmieröle zählen (wie Dieselkraftstoff) zur Gefahrenklasse AIII und müssen auch deshalb in besonderen Behältern/Räumen gelagert werden.
Gefahrstoffverordnung


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