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  Fischhakenkurve




Sollten Sie mit Diagrammen wenig Erfahrung haben, dann klicken Sie bitte auf die Vergrößerung des obigen Diagramms und entdecken Sie, dass die zweite Vergrößerung das Diagramm vollständig zeigt. Da sich auf dem Rest der Fläche nichts tut, wurde sie einfach weggelassen.


Wir beginnen mit einem anderen Diagramm, dass Ihnen vielleicht bekannt vorkommt. Es zeigt zwei Kurven, die über verschiedenen Lambdawerten aufgetragen sind. Dabei steht die obere Kurve für die Leistung bzw. das Drehmoment und die untere für den spezifischen Verbrauch. Wenn man also bei einem Benzinmotor das Gemisch ein wenig über Lambda 1 hinaus anfettet, erhält man mehr Leistung. Fettet man aber zuviel an, sinkt die Leistung wieder. Umgekehrt wird bei etwas Abmagerung der Verbrauch sinken und bei zu viel Abmagerung wieder steigen.

Natürlich gelten beide Kurven für homogene Gemischbildung. Schafft man bei einer Schichtladung die Zündung in einem leicht angefetteten Bereich, ist bei einer stark abgemagerten Umgebung trotzdem ein noch geringerer Verbrauch möglich.

Und jetzt übertragen wir diese Erkenntnisse auf das Diagramm oben. Wichtig als Hintergrundwissen: Die Stellung der Drosselklappe und die Motordrehzahl wurden möglichst konstant gehalten. Man hat also offensichtlich wieder mit unterschiedlichen Verhältnissen von Luft und Kraftstoff experimentiert und dabei den mittleren effektiven Druck, also im Prinzip das abgegebene Drehmoment und den spezischen Kraftstoffverbrauch gemessen.

Es kommt ungefähr das gleiche Ergebnis heraus. Der geringste Verbrauch entspräche einer waagerechten Tangente (Berührungslinie) von unten an die rote Kurve und die würde eine Berührung ungefähr bei Lambda = 1,1 haben. Das höchste zu erzielende Drehmoment wäre eine senkrechte Tangente, die von rechts geschoben bei etwa 0,9 die Kurve treffen würde.

Nur ist diese, einem Fischhaken ähnliche Kurve präziser, weil sie dokumentiert, wie das erzielbare Drehmoment bei weiterer Anfettung langsam wieder zurückgeht und bei 0,65 den gleichen Effekt hat wie bei 1,05. Der linke Ast der Kurve ist noch interessanter, weil hier nicht nur der Verbrauch bei 0,87 und bei 1,25 in etwa gleich sind, sondern bei weiterer Abmagerung eine zusätzliche Verbrauchserhöhung um 50 g/kWh droht.

Und schauen Sie sich an, wie das erzielbare Drehmoment insgesamt fast auf die Hälfte sinkt. Und warum geht die Kurve an ihren Enden nicht weiter? Weil dann eine Zündung des viel zu fetten oder mageren Gemischs nicht mehr möglich ist. In dem linken Ast der Kurve gibt es offenbar schon vorher Zündaussetzer, die viel Kraftstoff als auch Leistung kosten. 06/14



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