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Wer hätte noch vor zehn Jahren gedacht, dass man zum Wechseln der Bremsbeläge zwingend einen Computer oder besser gesagt eine 'Steuergerätediagnose' braucht. Aber wer nicht will, dass bei Montagearbeiten an den Bremsbelägen plötzlich die Bremse zuschlägt, der muss das Deaktivieren dieser Funktion in Kauf nehmen. Jemanden, der mit einem kleinen Diagnosegeräte vor dem betreffenden Rad kniet, den hätte man für verrückt gehalten. Heute liest so jemand die Daten des Reifen(druck)sensors aus.

Es nutzt nichts, wir müssen uns der neuen Realität stellen. Dabei taucht für die Werkstatt die Frage auf, wie viele und welche Geräte sie braucht, um unsere Computer auf Rädern einigermaßen zu beherrschen. Da gesellt sich zum großen, anspruchsvollen und teuren Scanner mit vielen Testfunktionen öfter ein kleiner, weniger leistungsfähiger. Das einfachste Gerät taugt zum Auslesen von Fehlern durch Anschluss an den OBD-Stecker. Auch das kann, zumindest mit Zusatzgerät, den Reifendruck direkt vom Sensor erfahren.

Viel wichtiger aber ist hier oft der Test der Batterie im Reifen. Wie lange hält sie noch die Spannung? Muss vielleicht der Reifen nur deshalb demontiert werden, weil deren Zeit bald abläuft. Kann der mit 80 bis 180 Euro teure Sensor beim Reifenwechsel beibehalten werden, oder muss er mit erneuert werden? Schwierige Fragen deren Antworten Geld kosten und die man Kunden am besten schwarz auf weiß belegt. Zusätzlich hat das kleinere Gerät den Vorteil der besseren Handlichkeit, geringeren Kosten und ist in 10 bis 15 Sekunden arbeitsbereit.

Reifen(druck)sensoren müssen bei jedem Reifen- und/oder Radwechsel neu angelernt werden.

Die Reifen sind deshalb so wichtig geworden, weil jedes Modell, das ab November 2012 auf den Markt gekommen ist, ein Reifendruck-Überwachungssystem haben muss, das mehr als 15 Prozent Druckabfall gegenüber dem Normaldruck meldet. Da tun sich die Systeme momentan noch schwer, die vom Abrollumfang auf den Innendruck schließen. Sie sind sicherlich unproblematischer und vermeiden die oben genannten Kosten vollständig, aber ob sie die gesetzlichen Vorgaben erfüllen können, bleibt vorerst noch offen.

Wie gesagt, das ist nur eine Zusatzfunktion des kleinen Geräts. Wenn wir schon von Onboard-Diagnose reden, muss klar sein, dass es um abgasrelevante Funktionen mit vielen markenübergreifend genormten Fehlern geht. Diese Fehlercodes kannt das Gerät beim Benzinmotor ab 2001 und Dieselmotor ab 2004 auslesen, decodieren und natürlich auch löschen. Es sollen inzwischen schon mehr als 20.000 sein. Der ausgelesene Readiness-Code legt z.B. fest, welche Prüfschritte bei OBD noch nötig sind.

Bei Fehlern sind natürlich abseits der Fehlercodes Messwerte sehr wichtig. Hier bemüht man sich, demnächst außer den Sensoren von Siemens und Continental auch die anderer Firmen zu erfassen. Dazu hat das Gerät mehr Speicherplatz als die Vorgängerversion und eine Schnittstelle zum Normal-PC, durch die auch das jeweilige Software-Update auf das Diagnosegerät kommt. Immerhin schaltet es sich nicht wegen nicht upgedateter Software eines Tages ab. 04/13




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