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  Drehzahlmesser Stroboskop
       RPM-Measuring











Wann wir so ein Gerät zum ersten Mal nötig hatten? Das war ein Versuchsaufbau mit regelbarer Bohrmaschine, die eine geöffnete Verteiler-Einspritzpumpe antrieb. Man konnte die Regelung durch Fliehgewichte erkennen und uns interessierte, bei welcher Drehzahl die sich öffneten.

So sieht ein käufliches Gerät aus.

Es gab schon solche Drehzahlmesser. Also segmentierten wir das Bohrfutter durch einen dicken schwarzen Filzstift und hofften nun, das elektronische Gerät würde uns eine umrechenbare Drehzahl anzeigen.

Leider hatten wir die Rechnung ohne die Laborbeleuchtung mit Neonlampen gemacht, deren Ein-/Ausschaltrhythmus das Gerät mehr interessierte. Es dauerte eine gewisse Zeit, bis wir die Ursache fanden und die Beleuchtung durch herkömmliche Glüh-Handlampen ersetzten.

Drehzahlmesser sind also Geräte, mit deren Hilfe man die Drehzahl und Geschwindigkeit einer Welle, eines Motors oder allgemein einer Maschine bestimmen kann. Man nutzt Handdrehzahlmesser auch zum Zählen von Gegenständen.

Wir waren damals noch auf einen gewissen Reflexionseffekt des Bohrfutters angewiesen, dort, wo es nicht mit Filzstift bearbeitet war. Heute werden sogenannte Reflexionsmarken z.B. zum Aufkleben mitgeliefert.

Natürlich können solche Geräte zur dauernden Überwachung auch fest verbaut sein. Es gibt verschiedenste Eingangssensorik, mechanisch, elektronisch oder z.B. mit Lichtschranken. Statt der Drehzahl kann natürlich auch die Zeit für eine Umdrehung angegeben werden.

Übrigens gehört das Zählen zu den einfachsten Aufgaben der Digitalelektronik. Es gibt dafür einfache und kostengünstige Bausteine (ICs), die nur entsprechend angesteuert und ausgewertet werden müssen.

Zu den ersten Übungen beim Aufbau elektronischer Schaltungen zählt die Verwunderung, wie oft man einen einmaligen Schaltvorgang in Wirklichkeit vollzogen hat. Solche Zähler sind so schnell, dass sie das sogenannte Kontaktprellen mitzählen.

Digitale Handdrehzahlmesser eignen sich besonders für die vorbeugende Instandhaltung und Wartung von Maschinen und Anlagen. Die Messung der Geschwindigkeit oder der Drehzahl kann mit Kontakt oder kontaktlos erfolgen. Statt der Reflexionsmarken gibt es immer noch die Möglichkeit, das sich drehende Objekt mit einem Filzstift zu markieren.

Ein paar Modelle der Handdrehzahlmesser verfügen zur genauen Anvisierung des Messpunktes über einen Laserzielpunkt. Einige Geräte haben eine Digitalanzeige mit Digital- und Analogausgang. Mit einer Schnittstelle kann man die Messdaten auf einen PC übertragen.

Als Beispiel für eine vorhandene Sensorik mag die Klemme W am Generator eines etwas älteren Dieselmotors dienen. Allerdings muss das Signal umgerechnet werden. Überhaupt sind externe Drehzahlmesser eher für Oldtimer geeignet. Moderne Autos sind vollgestopft mit Induktiv- und/oder Hallsensoren.

Bei den Fremdzündern ist die Messung an drehenden Teilen seit langer Zeit eher als Stroboskop (Bild 2) bekannt. So hat z.B. die Fa. Porsche schon immer bei relativ hoher Drehzahl die Zündung einstellen lassen. Vorteil: Die dynamische Zündverstellung wurde mit registriert, was bei der früher verbreiteten Methode mit Prüflampe nicht der Fall war.

Ein Stroboskop ist nichts anderes als eine schnelle Lichtquelle. Mit ihr ist eine Drehzahlabgleichung möglich, und man kann sie zum Abgleich von Bezugsmarken verwenden. So stellt man fest, ob z.B. die Zündverstellung sich exakt im vorgeschriebenen Bereich vollzieht.

Praktisch sieht das so aus, dass man die Lampe auf eine Markierung z.B. auf dem umlaufenden Schwungrad und einen Punkt auf dessen Gehäuse hält und beide gleichzeitig anblitzt. Wandert die Markierung bei höherer Drehzahl, kann man durch eine Verstellmöglichkeit am Gerät die Punkte wieder in Übereinstimmung bringen und dann den Verstellwert ablesen. 07/11




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