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  Motorraumwäsche




Nicht nur gestandenen Kfz'lern ist ein sauberer Motorraum sehr wichtig. Manche Werkstatt beginnt eine umfangreiche Reparatur je nach Zustand des Motorraums mit einer Wäsche. Nicht nur Oldtimer-Fans halten viel von der Sichtprüfung auf evtl. Roststellen und schätzen deshalb auch ein gepflegtes Motorraum-Inneres. So weit, so gut.

Haben Sie sich schon einmal überlegt, warum eigentlich eine Autowäsche auf der heimischen Auffahrt in der Regel verboten ist? Sie werden einwenden, dass der Regen doch auch Dreck vom Fahrzeug abspült. Das ist zweifellos richtig, aber er tut das bei weitem nicht so konzentriert wie Sie z.B. bei Ihrem Frühjahrsputz.

Und genau das ist der Grund, warum man die Wäsche des Motorraums auf ein Minimum beschränken sollte. Zweifellos gibt es Reparaturen, bei denen Schmutz im Motorraum echt hinderlich sein kann, besonders wenn er auch noch nass ist. Auch sind z.B. Dichtheitsprüfungen ohne vorherige Reinigung kaum möglich. In vernünftigen Zeitintervallen kann eine intensive Rostuntersuchung sinnvoll sein. Klar, dass sich durch diesen Appell die Freundinnen und Freunde verchromter Ventildeckel oder gar vergoldeter Motorteile (Bild 3) nicht von ihrem Tun abhalten lassen.

Wir gehen ab jetzt davon aus, dass Sie sich mit der Unfallverhütung beim Gebrauch von Hochdruckreinigern vertraut gemacht haben und weit genug entfernt von Ihren Mitarbeitern sind, um auch abgelenkte, scharfe Strahlen in deren Richtung zu vermeiden. Natürlich achten Sie auch auf Ihren eigenen Schutz. Dass Sie sich zumindest über einem Benzinabscheider befinden, ist wohl selbstverständlich.

Dass elektrische Funktionen soweit wie möglich abgeschaltet sind, ist hier wieder selbstverständlich, aber seien Sie vorsichtig bei evtl. Demontagen. So können z.B. an der Batterie umfangreiche Nachfolgearbeiten nötig werden, über die Sie sich vor dem Abklemmen informieren sollten.

Jetzt kommt das wichtige Thema 'Harter Strahl'. Hochdruckreiniger, auch schon solche für den Hausgebrauch, können heute unglaubliche Schäden anrichten. Durch direktes Anschießen eines Reifens aus kurzer Entfernung ist dieser so verformbar, dass eine Weiterfahrt besonders mit hohem Tempo über die Autobahn echt gefährlich wird.

Man unterscheidet Flachstrahler bis und über 80 bar, wobei letztere noch gefährlicher sind. Überlegen Sie also genau, ob der geringe Abstand wirklich nötig ist und ob es sich bei dem 'angeschossenen' Bauteil nicht gerade um den eigentlich als Schutz gedachten Simmerring eines Lagers, die Tülle einer elektrischen Verbindung oder um den Schutz eines Wellengelenks handelt.

Es gibt diverse Öffnungen im Motorraum, bei denen die Konstrukteure nicht mit dem direkten Hochdruckstrahl gerechnet haben. Auch große Bauteile sind gefährdet. Wozu lassen Hersteller einen Kühler-Prüfdruck von maximal 1,5 bar zu, wenn Sie diesem Teil dann mit 80 bar zu Leibe rücken? Seien Sie vorsichtig und ersparen Sie sich nachfolgende Reparaturen.

Glauben Sie ja nicht, Unterbodenwäsche sei weniger belastend.

Auch die chemische Seite Ihres Tuns ist nicht zu unterschätzen. Wo bleiben die Zusätze im Dampfstrahl? Welche Gerüche verbreiten Sie nach Wiedergebrauch des Fahrzeugs? Gibt es nachher vielleicht Funktionsstörungen durch nicht vollständig beseitigte Additive? Sie sehen, in jedem Fall ist auch das Nachspülen sehr wichtig. 06/09



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