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  Filter




Was kann an einem Filter schon interessant sein? Er hält auch kleinste Teilchen vom Motor fern und beugt damit Korrosion und Verschleiß vor. Dann würde es ja reichen, man gäbe zu jedem Filter eine Höchstgröße für Partikel an, die gerade noch so hindurchschlüpfen. Ist aber nicht ganz richtig, denn es gibt dazu noch eine Prozentangabe.

Also lautet vor langer Zeit die Forderung des Herstellers von einem Dieselmotor: 4 Tausendstel Millimeter (µm) bei 50 Prozent Nicht-Durchlassquote. Übrigens, ein Menschenhaar hat einen Durchmesser von 60 Tausendstel Millimeter. Unter 4 µm sind Teilchengrößen zurzeit gar nicht mehr messbar.

Aber was hat es mit dieser seltsamen Prozentangabe auf sich? Dazu muss man wissen, dass ein Vlies eben kein Sieb ist. Wäre ja auch nicht zu akzeptieren, dass nach und nach jede Sieböffnung verstopft und der nötige Druck zum Durchströmen langsam ansteigt. Irgendwo müssen die abgewiesenen Teilchen schließlich bleiben.

Ein Vlies besteht in der Regel aus mehreren Lagen unterschiedlicher Feinheit. Oben auf den Bildern sehen Sie so etwas wie Originalfotos von einem Innenraumfilter. Man kann nämlich mit moderner Computer-Tomographie so ein Vlies abscannen, dann als 3D-Modell vergrößern und mit einem 3D-Drucker entsprechend herstellen.


So ein Vlies muss nach Möglichkeit herausgefiltertes Material so stapeln, dass der Durchfluss so wenig wie möglich behindert wird. Denn wenn Hersteller heute 4 µm bei 99 Prozent oder sogar noch mehr fordern, sind sie natürlich keineswegs bereit, dafür kürzere Wechselintervalle in Kauf zu nehmen, eher das Gegenteil.

Also gibt es bei Herstellern von Vlies für Filter Forschungen, welche Stapelhöhen zurückgehaltener Partikel sich bei welcher Kombination verschiedener Lagen von Vlies ergeben. Man könnte vermuten, dass dies vielleicht in langwierigen Versuchen ermittelt würde, aber die Fachleute bestehen im Interview darauf, es sei inzwischen ziemlich berechenbar.

Wasser im Kraftstoff ist z.B. beim Dieselmotor ein Problem. Früher hat es sich im Filter am Boden abgesetzt und wurde per Kontrollleuchte angezeigt und bei der Wartung abgezapft. Heute wird es z.T. durch Zahnrad-Förderpumpen so intensiv mit dem Dieselkraftstoff vermischt, dass es sich nicht so leicht trennen lässt.

Auch eine Aufgabe von Vlies-Strukturen. Die große Herausforderung hat eigentlich mit der Einführung von Common-Rail begonnen. Man fordert hier nun 4 µm mit 99,98 Prozent Abscheidegrad. Dabei hat man weniger Angst um ein Verstopfen der mit dem Auge kaum sichtbaren Sacklöcher an den Injektoren, sondern um Schäden an der unteren Dichtfläche der Nadel (siehe zweites Video unten). 09/15


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