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Bei einer spartanischen Ausstattung mit Instrumenten fällt mir immer der VW-Käfer ein. Im Film oben hat er wenigstens noch eine Tankuhr, die später sogar in den Tachometer integriert wurde. Aber Modelle davor hatten gar keine. Da wurde gefahren, bis man bei stotterndem Motor den Benzinhahn auf Reserve stellte und nach einer Tankstelle Ausschau hielt.

Die oben im Film gezeigte Kombination funktioniert übrigens ausschließlich mechanisch. Wie das beim Tacho geht, können Sie hier erfahren. Der Tankuhr kam zugute, dass der Tank sich im vorderen Gepäckraum befand. Es reichte also ein Schwimmer mit einem Bowdenzug.

Eigentlich ist der Bedarf an Anzeigen in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts eher gesunken, weil bei den Fahrzeugen zu jener Zeit immer weniger Überwachung nötig war, beim VW-Käfer sowieso. Und trotzdem wollte man, besonders bei sportlichen Fahrzeugen, auf ausreichende Instrumentierung nicht verzichten. Da war schon damals der Drehzahlmesser Pflicht, der übrigens anfangs ebenfalls z.B. von einer Nockenwelle mechanisch ins 'Cockpit' übertragen wurde.


Man denke nur an Jaguars legendäre Instrumentensammlung in edlem Holz, bis auf dieses der eines Flugzeugs nicht unähnlich. Dabei sind viele Instrumente eigentlich unpraktisch, weil man sie theoretisch alle gleichmäßig überwachen müsste. Da ist die Öldrucklampe im einzigen Instrument praktischer, weil sinkender Öldruck hier viel schneller wahrgenommen wird.

Instrumente haben bis zu fünf verschiedene Positionen. Am häufigsten ist immer noch die hinter dem Lenkrad, auch wenn man sie neuerdings bei Peugeot über das Lenkrad hinweg anschaut. Seltener ist die Platzierung in der Mitte des Armaturenbretts, wo der/die Beifahrer/in die Geschwindigkeit besser kontrollieren kann. Am ungünstigsten ist der Blick in die untere Hälfte der Mittelkonsole.

Relativ neu ist das Headup-Display, bei dem man die wichtigsten Anzeigen in bzw. vor der Windschutzscheibe sieht. Dies kann auch auf einer ausfahrenden oder ständig präsenten kleinen Plastikscheibe geschehen. Noch in den Kinderschuhen stehen Anzeigen am Lenkrad selbst, gern auch kombiniert mit einem Wust von Tasten. Auf jeden Fall gibt es bei vielen neuen Modellen die analog ausschauende Uhr in Armaturenbrettmitte.

Die zur Schau gestellte Digitalisierung hat sich nicht durchgesetzt, obwohl es auf oder unter der Oberfläche kaum noch anders geht. Jeder Fahrzeughersteller möchte hier eine Individualisierung, was sich vom Zulieferer am kosteneffektivsten mit einem Display realisieren lässt. Dass kann sich dann auch leicht je nach Fahrmodus ändern bzw. von dem/der Fahrer/in selbst angepasst werden.

Rundinstrumente, auch wenn nicht wirklich real vorhanden, sind immer noch aktuell, auch wenn sie z.B. schon in der S-Klasse mit den allgemeinen Anzeigen zu einem Display verschmelzen. Dagegen hat ein Motorrad weniger Platz, macht aber aus der Not eine Tugend mit z.B. dem formschönen Teil im nächsten Bild.





08/14



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