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  ACC-Kontrolle




Es geht um Abstandsmessung, egal ob jetzt diese im Display angezeigt oder zur Distanzhaltung beim Tempomat genutzt wird. Die Messung mit Ultraschall ist allerdings eher für den Nahbereich z.B. beim Einparken, Infrarot für mittlere Entfernungen bis 50 Meter und elektromagnetisches Radar bzw. Lidar weit darüber hinaus geeignet.

Lesen Sie hier zum Ultraschallsensor.

Das System mit Abstandstempomat wird auch Adaptive Cruise Control genannt, womit wir schon bei Radar (76 GHz) wären. Unter 50 Meter kann Radar in der Regel die volle Breite der Fahrbahn nicht mehr erfassen und braucht die Unterstützung anderer Systeme. Doch kommen wir zunächst zur Einstellung des Systems.

Lesen Sie hier zu Radar 1 und 2.

Da drei Antennen in einer bestimmten Frequenz sowohl senden als auch empfangen und deren Strahl durch eine Vorsatzlinse auf einen Winkel von -5° bis +5° horizontal und -1,5° bis +1,5° vertikal gebündelt wird, ergibt sich die geforderte genaue Grundausrichtung des System, ohne die eine Beobachtung des Fahrstreifens in Entfernungen bis 150 Meter nicht möglich wäre.

Genau bei dieser Ausrichtung hilft das oben in den Bildern dargestellte System. Bild 1 zeigt dabei eine etwas ältere Anlage. Neuere Messstände haben mehrere Tafeln, z.B. drei oder vier. Wie man auf den weiteren Bildern sieht, sind alle mit Libellen ausgerüstet, um sie optimal einstellen zu können.

Diese ACC-Ausrichtung ist bei jeder Veränderung am Fahrwerk z.B. nach einer Achsvermessung (mit Verstellung) und natürlich nach entsprechenden Unfallschäden bzw. dem Austausch der ACC-Einheit fällig. Sie wird nicht nach der Karosserie, sondern grundsätzlich nach dem Fahrwerk ausgerichtet, und zwar von der Hinter- über die Vorderachse zu der Wand mit den Tafeln.

Danach ist das weitere Vorgehen relativ einfach. Das System erzeugt einen geraden Sendstrahl und bestimmt die Abweichung des zurückkommenden. Je nach Hersteller kann es nach dessen Angaben von Hand justiert werden oder selbsttätig.

Die Auswertung der zurückkehrenden Frequenzen führt im Fahrbetrieb nicht nur zu Erkenntnissen über den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, sondern auch zu dessen Geschwindigkeit und sogar zu einem eventuellen Versatz und weiteren vorausfahrenden. Zusammen mit der Fahrbahnerkennung durch andere Systeme ist in der Regel eine Störung durch Fahrzeuge auf der Nebenspur eigentlich ausgeschlossen.

Eventuelle Probleme werden verschärft durch die immer größere, mögliche Bremsverzögerung, die früher maximal 2 m/s² betrug und für Geschwindigkeiten von 30 bis 180 km/h galt. Inzwischen ist man bei 4 m/s² und einem Bereich von 0 bis 200 km/h angelangt. Da fallen die ruppiger gewordenen Reaktionen auf, die beispielsweise vor Baustellen, in engeren Autobahnkurven oder Abfahrten möglich sind.

Sie sehen, wie wichtig eine genaue Ausrichtung ist. Möglichem irritieren Bremsen durch das System kann man im Falle des Überholens durch etwas Gasgeben begegnen. Auch kann das eigentlich ohnehin übliche Blinken beim Spurwechsel Probleme lindern. Natürlich ist der vom System einzuhaltende Abstand einstellbar, aber aus Sicherheitsgründen vielleicht vielen nicht gering genug ... 10/14



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