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Hier sehen Sie die Grundbausteine einer typischen Hydraulikanlage. Aus einer offenen Wanne wird Hydrauliköl über einen Filter angesaugt und zur Steuereinheit oben rechts gefördert. Dazwischen liegt der Abzweig zum Überdruckventil, das bei Überschreitung eines durch die Feder einstellbaren Maximaldrucks die Pumpe und deren Antrieb vor Überlastung schützt.

Wir haben bewusst einmal eine hydraulische Steuereinheit gewählt, um zu zeigen, dass es nicht immer Elektronik sein muss. Schon vor dem Erscheinen elektronischer Steuerungen hat die Hydraulik z.B. bei der Regelung von Schaltvorgängen in Automatikgetrieben eine bedeutende Rolle gespielt.

Der Schieber mit den beiden Kolben steht im Moment (Bild 1) so, dass der Druck auf die linke Seite der Arbeitskolben wirkt. Wenn er noch Schwung nach links hat, so wird dieser abgebremst und sehr bald die Bewegung nach rechts eingeleitet. Durch einen Mechanismus zwischen Arbeits- und Steuerteil wird er den ersten Teil dieser Verschiebung allein ausführen (Bild 2).

Dann verschiebt sich der Steuerteil mit, so lange, bis seine Leitung rechts oben geöffnet wird und sich dadurch die Richtung des Arbeitskolbens wiederum ändert. Insgesamt kommt es also zu einer relativ gleichmäßigen Hin- und Herbewegung in diesem angedeuteten Beispiel einer kompletten Hydraulikanlage. Dass diese Regelung vielleicht mit etwas weniger Aufwand auch elektrisch realisierbar wäre, keine Frage.

Noch eine grundsätzliche Bemerkung: Es handelt sich hier um ein offenes System, was nichts damit zu tun hat, ob die Ölwanne nun offen oder hermetisch verschlossen ist. Der Unterschied zwischen beiden Systemen liegt vielmehr im Druckabfall beim offenen System. Die Pumpe muss ihn immer wieder neu aufbauen. Das ist beim geschlossenen System nicht der Fall. Der Druck bleibt durch einen Kreislauf erhalten. 05/12

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