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  Scheibenwischer
        Wiper






Aufgabe

Der §40 der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung beschäftigt sich mit Scheiben, -wischern, -wascher, Entfrostungs- und Trocknungsanlagen für Scheiben. Neben der Regelung, dass nur Sicherheitsglas verwendet werden darf, bestimmt er auch noch die Verwendung von Scheibenwischern, die dem/der Fahrer/in ein ausreichendes Sichtfeld verschaffen. Gegen Beschlag oder Vereisung muss eine wirksame Heizung vorhanden sein.
Seit 1926 ist die herkömmliche Wischeranlage immer besser den Wetterverhältnissen (z.B. enormer Regen und Schnee) angepasst worden. Ganz wichtig sind auch (z.B. durch bestimmte Scheibenheizzonen) der Schutz gegen Festfrieren und die Geräuschentwicklung. Auch modernste, elektronisch gesteuerte Wischer haben weiterhin Schwierigkeiten mit stark gewölbten Front- und sehr breiten, schmalen Heckscheiben.

Funktion

Oben im Bild die relativ aufwendige, klassische Anlage mit Scheibenwischermotor, Reduktionsgetriebe und Gestänge zu den beiden Wischerarmen. In der Regel dreht sich die Welle am Ausgang des Reduktionsgetriebes mit einem relativ kleinen Hebelarm und sorgt am Wischer mit dem wesentlich größeren Hebelarm für eine reversierende (Hin- und Her-)Bewegung. Das Verhältnis der Hebelarme bestimmt den Winkel, der von den Wischerblättern überstrichen wird. Es gibt auch Systeme, bei denen der Hebel am Wischermotor nur eine reversierende Bewegung ausführt.

Elektrisch ist der Scheibenwischermotor mit Masse, dem Schalter und zusätzlich mit Klemme 15 (Zündungs-Plus) verbunden. Diese Verbindung wird nur in den Endlagen, z.B. durch einen nockenbetätigten Kontakt unterbunden. Hier wird dann der Plusanschluss vom Wischerschalter wirksam. Ist der abgeschaltet, dann hört der Wischermotor hier und nur hier auf zu laufen.
In der jüngeren Geschichte hat sich schon einmal ein großer Konzern (DB) mit sehr viel Geld an der Mechanik versucht. Man wollte mit einem Wischerarm eine riesige Windschutzscheibe bis in die Ecken säubern. Dazu wurde die Länge der Wischerarme im Betrieb verändert. Inzwischen ist man nicht mehr so konsequent, es dürfen auch wieder zwei Wischer sein.

Elektronische Wischersteuerungen reduzieren drastisch die Mechanik. Jeder Arm hat seinen eigenen Wischermotor und wird so gesteuert, dass er bei einem bestimmten Winkel umkehrt und mit dem jeweils anderen nicht kollidiert. Durch Sensoren gesteuert wird versucht, die Wischergeschwindigkeit trotz verschiedener Reibwerte konstant zu halten, oder vor den Wendepunkten zu reduzieren, um näher und leiser an die Ränder zu gelangen. Weitere Softwarelösungen sind möglich. So z.B. die Steuerung beider Wischer mit möglichst wenig Störung für den/die Fahrer/in.

Die Anlage mit einem Wischermotor und Gestänge darf in ihrer Arbeit z.B. durch Schnee nicht gewaltsam unterbrochen werden. Hier droht das Verbrennen von Schleifkontakten, das Ausbrechen von Getriebezahnrädern oder - nach spätestens 15 Minuten - das Durchbrennen des Motors. Dies ist bei modernen Anlagen mit Schrittmotoren völlig anders. Wird der Wischerarm angehalten, versucht der noch ein paar Mal, seine Arbeit wieder aufzunehmen und schaltet sich dann von selbst ab. Auch kann man einen Arm auf seiner Achse mit der Hand verdrehen. Beim erneuten Einschalten sortieren sich beide Wischer neu und nehmen ihre Arbeit in der richtigen Taktung wieder auf. Die Wischer stoppen beim endgültigen Abschalten manchmal vor und manchmal nach der Umlenkung, damit die Gummis bei längeren Trockenfahrten nicht eine bestimmte Krümmung beibehalten. Allerdings kann man bei so viel 'Intelligenz' nicht die Wischer in jeder Stellung durch Ausschalten der Zündung zu einem Stop bewegen, um z.B. die Wischerblätter besser wechseln zu können. Dazu muss man erst die Anleitung lesen. 11/10





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