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Schon mindestens seit 1928 gibt es Security im Auto. Es ist der Mercedes Nürnberg 460, der erstmals mit Panzerplatten ausgerüstet wird. Diese können auch vor die Fenster geklappt werden und nur noch Sehschlitze freigeben. Auch Periskope sind für die Orientierung möglich.

Der erste Prominente ist ab 1935 der japanische Kaiser Hirohito, dem der sogenannte große Mercedes 770 mit besonderen Schutzelementen geliefert wird. Später kommen noch mehr hinzu, wodurch sich auch für Daimler-Benz diese Fertigungslinie immer weiter ausdehnt.

Allein 117 gepanzerte große Mercedes werden von 1930 bis 1939 ausgeliefert. Nach dem Krieg geht es weiter, zunächst mit dem Typ 300. Wirklich viele Exemplare verkauft man nach dem Erscheinen des 600ers. Später kommen gepanzerte S-Klassen und irgendwann sogar E-Klassen für Selbstfahrer/innen hinzu.

Natürlich ist eine Verstärkung des Wagens bei seiner Fertigung wesentlich günstiger als eine eventuelle Nachbesserung der sogenannten Widerstandsklasse. Der kann in seiner höchsten Stufe sogar Angriffe mit Kalaschnikows überstehen. Am Boden und rundherum ist das Auto gegen Handgranaten und andere Sprengsätze geschützt.

Angeblich soll auch die Haltbarkeit durch die Armierung größer sein. 400.000 bis 600.000 gefahrene Kilometer seien für solche Fahrzeuge keine Seltenheit. Teuer genug sind sie jedenfalls. So werden für einen sieben Jahre alten Audi A8 mit 114.000 Kilometern auf dem Tacho noch weit über 100.000 Euro verlangt.



Natürlich ist an so einem Fahrzeug alles dran, was gut und teuer ist. Angefangen vom Motor, stets die leistungsstärkste Variante. Das ist auch nötig, denn z.B. schon bei Kaiser Hirohitos Wagen hat sich durch den Umbau das Leergewicht mehr als verdoppelt. Viele der Wagen müssen trotz starkem Motor eine frühere Abregelung der Höchstgeschwindigkeit hinnehmen, wegen der Reifen.

Natürlich gibt es inzwischen sowohl bei Mercedes, als auch bei BMW und Audi eine Art Serienfertigung. Allerdings vollzieht sich hier eine Art Abgeschiedenheit. In der Regel kennen die beteiligten Personen den/die Auftraggeber/in nicht. Auch sind die Fahrzeuge immer noch recht individuell ausgestattet. Gleichwohl gibt es natürlich Preislisten.



Die Bilder zeigen zunächst den BMW 760Li, der von 2000-2008 gebaut wurde. Sie zeigen nicht nur die Innenausstattung, sondern gehen Modellgenerationen zurück bis zum Alarmknopf. Denn natürlich gehört zu einem Sonderschutzfahrzeug auch eine wirksame Kommunikation nach draußen.

Es gibt eine Gegensprechanlage und bei Kolonnenfahrt sind sogar zusätzliche Lichtzeichen nach hinten möglich. Allerdings ist für eine Rundumkennleuchte eine behördliche Genehmigung nötig. Natürlich muss nicht nur der Tank, sondern auch die Kommunikationsbox besonders geschützt werden.

Inzwischen geht der Ehrgeiz der Konstrukteure noch weiter. Die enormen Sicherheitsvorkehrungen sollen von außen möglichst nicht erkannt werden. Man soll den Wagen für eine Serienversion halten. Auch eventuelle Schwergängigkeiten werden durch elektrische, pneumatische oder gar hydraulische Helferlein ausgeschlossen.

Auch werden die Fahrer/innen solcher Limousinen in der Regel werksgeschult. Häufig verbleiben die Wagen auch im Eigentum des Herstellers und werden pro Gelegenheit nur vermietet. Dadurch kann das Fahrzeug leichter in vollem Umfang betriebssicher gehalten werden. Es gibt sogar spezielle Betreuer/innen im Ausland. 02/15




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