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  Sicherheit 1
       Safety 1






Eigentlich entwickelt jede(r) Autofahrer/in ein Gefühl dafür, wann er/sie das Auto führt und wann er/sie es stabilisiert, besser gesagt stabilisieren muss. Führungsverhalten tritt auf, wenn die Welt sozusagen in Ordnung ist. Man fährt entspannt, blickt möglichst weit voraus und setzt notwendige Maßnahmen in Ruhe um. Das gilt für eine Kurve, die mit dem passenden Lenkradeinschlag umrundet wird. Muss dabei korrigiert werden, empfindet man auch das nicht als Störung. Schon Anfänger kriegen das automatisch hin, ohne sich der Korrektur bewusst zu werden.

Meist ist der Straßenverlauf Routine. Es gibt immer wieder fast die gleichen Punkte, an denen herauf- oder später auch wieder heruntergeschaltet wird. In der Regel ist bei vorausschauendem Fahren auch kein Bremsen nötig, außer vielleicht für die letzten 30 bis maximal 40 km/h. Sogar ein Überholvorgang passt in diesen Kontext, weil er früh geplant und nur bei weitaus fehlendem Gegenverkehr durchgeführt wird. Alles andere würde den Rhythmus und die Gelassenheit stören. Der dabei auftretende, geringere Kraftstoffverbrauch ist ein positiver Nebeneffekt.

Für diese Situation muss Autofahren erfunden worden sein. Da hat man sogar noch etwas Zeit, an bestimmten Ruckhaftigkeiten z.B. dem Lenken zu feilen. Und natürlich viel Gelegenheit, seine Gedanken schweifen zu lassen. Man fühlt sich, wie zuhause auf der Couch (Bild) und kommt doch vorwärts. Und wenn man die Fahrzeiten mit denen vergleicht, die man in wesentlich hektischeren Zeiten erreicht hat, dann sind die Unterschiede meist kleiner als erwartet.

Hoffentlich geht nicht die gesamte Aufmerksamkeit in die Welt der Gedanken, denn jetzt kommen wir zu den Fällen, wo Stabilisierungsverhalten gefragt ist. Hier unterscheidet man plötzlich auftretende Situationen von den noch einigermaßen vorhersehbaren. Erste können durch unvorhersehbare Defekte am Fahrzeug, Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern oder Veränderungen an der Fahrbahn begründet sein, während man sich auf Wetterkapriolen eher einstellen kann.

In der Fahrbahn kann z.B. ein Frostaufbruch auftauchen, oder ein querendes Tier wird erst im letzten Moment erkannt. Das darf mit einem Fußgänger auch auf der Landstraße natürlich nicht passieren. Der Gott sei Dank selten gewordene Reifenplatzer gehört zum Repertoire der unangenehmen Überraschungen, ebenso der plötzlich ausscherende Vordermann. Wohingegen einen dessen Bremsen nicht aus der Fassung bringen darf, sonst war man schlecht vorbereitet. Entscheidend ist auch noch, bei welcher Geschwindigkeit das alles passiert.

Es ist gut, hier etwas unter dem Limit zu bleiben. Reserven können auf einen Schlag enorm wichtig werden. Gut wäre es auch, wenn die höheren Anforderungen an unser Fahrverhalten weniger überraschend kämen. Genau dafür ist die schnelle Elektronik geeignet. Die ist vielleicht in der Lage, für uns plötzlich auftauchende Schwierigkeiten vorherzusehen. So kann sie das Vorfeld des Autos scannen und die Neigung eines Entgegenkommenden zum Gefahr bringenden Abbiegen früher erkennen, oder ein im Ansatz schleuderndes Fahrzeug. Vielleicht noch wichtiger ist das Auskundschaften von möglichen Lösungen, für das einem menschlichen Gehirn vielleicht nicht die Zeit bleibt.

Und wenn man dann von den angebotenen Lösungen keinen oder zu wenig Gebrauch macht (machen kann), dann greift in letzter Zeit die (Digital-) Elektronik immer häufiger aktiv ins Geschehen ein. Die bremst dann einfach, bevor es kracht. Das wird in Zukunft wohl noch zu manch grotesker Situation führen. Nämlich dann, wenn das Eigenleben unserer Autos so weiter geht und wir anfangen, ihnen nicht mehr so ganz zu trauen. Wir werden unsere Fahrzeuge dann gezielt in Situationen bringen, um ihre Reaktion zu testen. Da waren dann unsere Tests der ABS-Anlage beim ersten Schnee noch harmlos gegen. 10/12




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