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Schmierung 18 - Ölwanne



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Die Ölwanne wird wirklich nur wahrgenommen, wenn sie aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert. Vielleicht hat sie ja in schwierigem Gelände Bodenkontakt gehabt, was bei modernen Fahrzeugen wegen der fast gesamten Verkleidung des Unterbodens seltener und bei Geländewagen wegen besonderem Unterfahrschutz fast nie vorkommt. Oder an der Abdichtung zum Motor hin ist etwas nicht in Ordnung. Im schlimmsten Fall hat der Mechaniker etwas verbockt.

Eine Ölwanne ist nämlich ein ziemlich ungeeigneter Ort, um den Motor anzuheben. Dazu bedarf es einer geeigneten Vorrichtung, die um die Ölwanne herum auf den umlaufenden Befestigungsflansch greift. Ist sie aus Stahlblech tiefgezogen (Bild), drückt sie sich leicht ein und verzieht sich evtl. auch dort, wo sie abdichten soll. Teurere Ölwannen aus Al-Si-Legierung können bei falsche Behandlung Risse bilden oder gar brechen.

Es gibt auch horizontale Teilungen mit einem gegossenen Oberteil und Blech als unterem Abschluss. Die Abdichtung untereinander kann durch feste Dichtung(en) oder Dichtstoff erfolgen. Für den Reparateur ist eine einteilige Wanne von Vorteil, weil man die meist sogar ohne Motorausbau demontieren und z.B. abdichten kann. Bisweilen ist die Ölwanne aber auch Stabilisierungselement zwischen Motor und Getriebe, was die Sache schon wieder aufwendiger werden lässt.

Lange Zeit hatte die Ölwanne bei höher belasteten Motoren wichtige Kühlfunktionen. Hier konnte auch ohne Trockensumpfschmierung die Ölmenge erhöht und durch ein Labyrinth der Weg des niedertropfenden Öls bis zum erneuten Ansaugen verlängert werden. Zusätzliche Rippen verstärkten bei Gusswannen den Kühleffekt. Es scheint, als habe sonstige Ölkühlung z.B. durch den Wärmeaustausch mit Kühlmittel diese Aufgabe übernommen. Immerhin musste eine größere Ölmenge warmgefahren werden. Und wehe, wenn nicht und der Motor trotzdem voll belastet wurde.

Die Ölwanne ist auch für die Ölentschäumung wichtig.

Umgekehrt haben aus Gewichtsgründen Ölwannen rein aus Kunststoff oder einer Kombination mit Metall (Aluminium) eine größere Bedeutung. Auch können Ölwannen sogar doppelwandig sein. Mit dem Kunststoff bei der Ölwanne ist es wie bei modernen Kraftstoffbehältern: Man kann jeden frei werdenden Kubikzentimeter ausnutzen und evtl. noch zusätzliche Bauteile unterbringen (Bild 2). Wenn Sie dabei an den Ölfilter denken, ist das zwar prinzipiell richtig, aber aus Servicegründen wird dieser heute eher oben im Motorraum untergebracht. So ist der ehemalige Ventildeckel ebenfalls zu einem Komplexbauteil geworden, natürlich ebenfalls aus Kunststoff. 09/12


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