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  Schmierung 11 - Zentrifugen-Ölfilter



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Für Lkw, Schiffsdiesel, Schlepper, Baumaschinen . . .

Reinigung von Öl durch Zentrifugalkräfte gibt es schon immer, früher sogar auch im normalen Pkw. Den musste man noch regelmäßig öffnen und alles herauskratzen. Das ist heute anders. Man wechselt einfach die innere Patrone.

Funktioniert nach dem Rasensprenger-Prinzip.

Die unbedingt nötige Drehung erfolgte durch Platzierung der Zentrifuge auf einem drehenden Teil, z.B. am vorderen Ende der Kurbelwelle. Heute wird das Bauteil möglichst mit dem vollen Öldruck beaufschlagt und sobald es voll ist, tritt es aus dem Rotor über zwei tangentiale Bohrungen mit Freistrahldüsen aus.

Partikel mit weniger als 0,25 Tausendstel mm Durchmesser filterbar.

Der Öldruck sorgt also für die schnelle Drehung, Kugellagerung tut ein Übriges. Der Hersteller behauptet, 90 Prozent der Schmutzpartikel im Öl seien kleiner als 2 Tausendstel Millimeter. Die holt eine Zentrifuge mit schneller Drehung von bis zu 10.000/min heraus.

Nur ca. 5 Prozent Anteil am Hauptstrom.

Immer schon war dieser Öl-Feinstreiniger im Nebenstrom angeordnet. Er braucht zwar den vollen Druck, das von ihm aufgenommene Öl jedoch eine gewisse Verweilzeit. Außerdem würde ein zu starker Durchlauf die an der Wand abgelagerten Feinstpartikel wieder mit in den Kreislauf reißen.

Bei nachträglichem Einbau nicht mehr als 15° neigen.

Die für den Lkw typischen, größeren Inspektionsintervalle werden durch so eine gründliche Reinigung des Öls unterstützt. Reicht für die Zeit bis zur nächsten Wartung der Schmutzraum einer Zentrifuge nicht aus, sind größere und mehrere möglich, z.B. drei Stück auf platzsparendem Raum.

Maximal mehr als 5 Liter Volumen möglich.

Ist bei der Wartung das Öl ausgelaufen, wird nur die rotierende Schmutzkammer aus Kunststoff gewechselt. Die Finger bleiben relativ sauber und die Arbeit ist wesentlich schneller erledigt. Außerdem sollen die Schmutzbehälter z.B. in Müllverbrennungsanlagen entsorgbar sein. 04/14

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