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  Schmierung 7 - Ölfilter



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Aufgabe

Die immer länger werdenden Intervalle für den Ölwechsel sind z.T. auch auf immer bessere Ölfilter zurückzuführen. Lagen sie früher manchmal noch im Nebenstrom, so sind heute fast ausschließlich Hauptstromfilter üblich. Feinporige Filterpapiere halten Festbestandteile oberhalb einer Grenze von ca. 4 Mikrometer zurück. Metallabrieb und Verkokungen haben keine Chance, die Kanäle zu verstopfen oder die feinen Gleitlager zu belasten.

Funktion

Das Bild oben zeigt, wie ein Ölfilter in den Ölkreislauf eingebunden ist. Durch eine Zulaufbohrung von der Ölpumpe strömt das Öl über die äußeren Bohrungen in den Filter.
Durch die Falten im Filterpapier entsteht eine große Oberfläche, die auch dann noch wirksam filtern kann, wenn sich große Teile zugesetzt haben. Das innere Lochblech stabilisiert das Ganze und hält größere Filterpapierteilchen zurück.

Zwei Ventile im Inneren entscheiden mit für ein längeres Motorleben. Das eine öffnet bei verstopftem Filter einen Kurzschlusskreislauf, um dem Motor lieber ungefiltertes als gar kein Öl zuführen zu können. Ein anderes fungiert als eine Art Rückschlagventil. Es verhindert, dass der Filter bei abgestelltem Motor langsam leerläuft und erst wieder gefüllt werden muss, bevor das Öl an den Schmierstellen ankommt.

Befestigt ist der Patronenfilter an seinem inneren Gewinde, auf dem er meist handfest angezogen wird. Wichtig ist es, vorher den äußeren Gummi-Dichtring mit etwas Öl zu benetzen.
Ausgetauschte Ölfilter sind als Sondermüll zu behandeln und entsprechend zu entsorgen. Auch deshalb und der geringeren Abfallmenge wegen werden wieder mehr Einsatzfilter verwendet (Bild 3). 09/15


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