E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z
Mobiles

Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung
Reisen


Ganz neu ...

Ganz neu ...


Abarth
BMW
Cosworth
Chevrolette
Ferrari
Fiat
Healey
Honda
Jaguar
Lotus
Lancia
Mercedes
Porsche

Rennen
Rennen Rekorde
Le Mans-Sieger
Neue Formel E
Lachgas-Einspritzung

Rennfahrzeuge 1
Rennfahrzeuge 2
Rennfahrzeuge 3

Aerodynamik
F1-Motor 1
F1-Motor 2
F1-Motor 3
F3-Radaufhängung



  Die neue Formel E





Formel E sollte man nicht mit Formel 1 verwechseln, obwohl von den Fahrzeugen her eine gewisse Ähnlichkeit unverkennbar ist. Auch dass beide Fahrzeugarten neuerdings über einen höheren Anteil Elektrik verfügen, könnte man ins Feld führen, doch schon dabei hört die Gemeinsamkeit auf.

Denn was Sie hier sehen, sind tatsächlich reine E-Rennwagen mit Null Gramm herkömmlichem Antrieb. Wenn Sie so wollen, hat man bei diesen Wagen die Konsequenz auf die Spitze getrieben und das hat Folgen. Denn schon wenn man von Wagen in der Mehrzahl spricht, macht man Fehler.

Es sind trotz unterschiedlicher Lackierung und Betreuung alles die gleichen Wagen, hergestellt als 'Renault Formel E Spark SRT_01E' in Frankreich. Die Elektronik-Sparte von McLaren steuert den Antrieb bei, der natürlich gleichzeitig als Generator arbeiten kann. Immerhin kann man bei diesem rein elektrisch angetriebenen Auto noch in bis zu fünf Gängen wühlen, anders als in den meisten anderen mit fester Übersetzung.


Die Batterien stammen von Williams und sind nur als fest eingebautes Paket erhältlich. Ein Wechsel der Batterien etwa während des Rennens findet nicht statt. Da allerdings 28 kWh für ein längeres Rennen mit bis zu 200 kW (272 PS) selbst für nur 45 Minuten gesamte Renndauer nicht ausreichen, werden die Wagen zur Mitte gegen frisch aufgeladene getauscht.

Es gibt also verschiedene Teams. Für Deutschland ist das in der DTM mit fünf Titeln sehr erfolgreiche Team von Audi Sport ABT verantwortlich. Man versucht, wie auch die anderen Teams, durch geeignete Strategien trotz Beschränkungen bei der Energie und der Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h besser zu sein als die Konkurrenz. Gefahren werden die Wagen von zwei Rennfahrerinnen, den Piloten Trulli, Heidfeld (mit eigenem Rennstall), dem Neffen von Ayrton Senna Bruno aus der Formel 1 und ähnlichen Könnern aus der DTM.

Für die relativ kurze Renndistanz reist auch dieser Rennzirkus durch die ganze Welt, um in zehn speziellen Stadtkursen von Australien, Indien und Südamerika gegeneinander anzutreten. Jedes Jahr sollen zwei Rennen hinzukommen. Ähnlich global sind auch die teilnehmenden Teams. Der Auftakt war im englischen Donnington Park, wo auch Hilfe durch die Produzenten der Wagen bereitstand. Schauen Sie sich unten das Video an und erleben Sie etwas von dem eigenartigen Sound der nagelneuen Rennwagen. 07/14



kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis