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Zurück zu Henry Ford. Statt wie früher seinen Urlaub in einem großen Zelt zu verbringen, hat er sich die 'Hermitage' gekauft, eine Art Villa, die er auf sein Land südlich von Savannah umsetzen ließ. Dort hat er inzwischen fast 500 km² Land zusammengekauft, erarbeitet und verbreitet hier auf traditionelle Art eine Grundlage für neue Ideen in der Landwirtschaft.

75 Jahre ist Henry Ford 1938 alt. Die Einfachheit und das Landleben waren schon immer sein Thema, obwohl er der Welt das erste bezahlbare Fortbewegungsmittel in Massen verkauft hat. Hier hat er einer zwar landschaftlich schönen, aber arg unterentwickelten Gegend eine komplette Infrastruktur spendiert. Es hat übrigens Tradition in Amerika, dass erfolgreiche Unternehmer zwar ungern Steuern zahlen, aber große Teile ihres Vermögens spenden, wenn sie es denn einmal geschafft haben.

Das ist weniger der Glaube an den Staat, als vielmehr an das Land und an den Fortschritt. In diesem Sinne entstanden Arbeitsplätze für sechshundert Leute, eine Schule, Krankenstation und sogar eine Hochschule für Forschung und Ausbildung künftiger Farm-Berater. So kritisch manche Leute Ford auch sehen, seine verunglückte Massenproduktion von Sojabohnen und seine Aversion gegen jüdische Bänker, aber hier scheint ihm doch etwas für die Zeit Vorbildhaftes gelungen zu sein.

Zurück zu Ford und seinem Camping-Vergnügen. Er tat das wohl auch aus seiner Liebe zur Natur, wohl noch mehr auch als Vogelkundler. Andere Amerikaner nutzen Camping eher zur relativ kostengünstigen Eroberung von Reisefreiheit. Das sind Ende der Dreißiger natürlich nur wenige, vom Lkw abgeleitete Wohnmobile (Bild), wie sie heute bis zur ausgewachsenen Reisebusgröße mit Pkw dahinter durch die Lande schippern. In jener Zeit sind es Wohnanhänger (Trailer) von bescheidenerem Zuschnitt.

Allerdings, der Amerikaner liebt es komfortabel und das kann man an den Campingplätzen z.B. in Florida sehen. Es sind schon damals kleine Orte mit Bürgermeisteramt, Postanschluss, Wäscherei, Bücherei, Party, Gesellschaft, Kino u.a. Regelmäßig wird man am Trailer beliefert, Fleisch, Gemüse und Backwaren. Das gibt es inzwischen vielleicht auch in Deutschland, aber in USA eben schon in Dreißigern. Man kann sogar mit schulpflichtigen Kindern dort leben, denn der Schulbus holt sie ab. 01/13

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