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Kurz nach Beginn der Erdöl-Preiskrise ist es mit den Boomjahren vorbei. Jetzt zählen günstige Strukturen. Britanniens Autoindustrie gilt allerdings als wenig modern und zu stark konzentriert auf das Gebiet der West-Midlands nördlich von London. Versuche der Regierung, sie in nordöstlicher Richtung zu verlagern, erweisen sich als nicht sehr erfolgreich. Ab 1978 müssen mehrere Werke geschlossen werden, was durch die enorme Konzentration bestimmte Gegenden besonders trifft. Es ist die Zeit der sich langsam ausbreitenden Industriebrachen, die dann auch nicht direkt von anderen Wachstumsbereichen wieder in Stand gesetzt werden.

Da vorher besonders auch der Binnenkonsum so stark war, macht sich dessen Fehlen durch grassierende Arbeitslosigkeit doppelt bemerkbar. Zusätzliches Problem sind die durch die EU sinkenden Zölle für Importfahrzeuge. Im Gegenzug steigt das britische Pfund, weil ausgerechnet jetzt riesige Energievorkommen in der Nordsee gefunden werden, eine Schwierigkeit auch für den Export von Fahrzeugen. Britische Autos gelten im Ausland als deutlich teurer als zu Hause.

Durchschnittlich ein Streiktag pro Woche

Legendär sind die Fragezeichen, die man hinter die Produktqualität von Fahrzeugen aus jener Zeit macht. Ob sie nur etwas mit der immer noch vorhandenen Zersplitterung der britischen Autoherstellung und/oder mit deren unmodernen Fertigungsmethoden zu tun hat? Ähnlich wie in Italien zu der Zeit sind auch die Gewerkschaften kein Vorteil für die Gesundung. Es sind zu viele, ebenfalls noch nicht zusammengeschlossen und als kleine Rädchen mit der Möglichkeit versehen, das große Getriebe jederzeit zu stoppen.

Mehr und mehr wandert der britische Automobilbau in ausländische Hände. Morris und Austin werden komplett geopfert. Ford schließt das Werk in Dagenham und die Entwicklung mehr und mehr Deutschland übertragen. General Motors handelt ähnlich mit Vauxhall. 10/13

Jetzt haben wir noch Avis, Singer, Hillman, Humber, Riley, Sunbeam, Talbot, Mauddslay, Swift, Lagonda u.a. vergessen, aber das holen wir irgendwann nach.


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