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1932: Britanniens Autoindustrie größter europäischer Produzent.

Kaum oder nicht erwähnt haben wir bedeutende Firmen wie Rolls-Royce und Bentley, wobei es auch hier zur Übernahme während der Wirtschaftskrise kommt. Als weitere Edelmarke, wenn auch mit völlig anderem Preisniveau, kristallisiert sich jetzt die Firma SS heraus, die sich nach dem Krieg aus begreiflichen Gründen in Jaguar umbenennt. Weit vorausgreifend wird Jaguar für enorme Sporterfolge und für den legendären E-Type von 1961 stehen, den man ruhig mit der Medaille 'Oft kopiert, aber nie erreicht' versehen darf.

So sind wir schon in der Nachkriegszeit gelandet, haben z.B. Vauxhall außer Acht gelassen, durch deren Übernahme durch General Motors bis in die Jetztzeit vorläufig noch dem Vergessen entrissen. Von den kleinen wie z.B. Morgan abgesehen, sind nur sechs übrig, nach Aufstieg und Fusionen werden es vier sein. Jaguar und Ford werden punkten, allerdings auf unterschiedlichen Ebenen. Als Ingenieur wird sich Alec Issigonis hervortun, für die Welt der erste serienmäßig produzierte Frontantrieb mit Viertakt-Quermotor.

Es werden die berühmten superkleinen Sportwagen mit Ausschnitten in den Türen für die Ellenbogen massenhaft nach USA exportiert werden und Großbritannien von den enormen Kriegsschulden befreien helfen. Wenn man sich allein den Aufstieg von Lotus zu einer First-Class-Rennwagenfirma anschaut. Anfänglich im Verbund damit Cosworth, deren V8-Motoren über Jahre die Formel 1 dominieren.

Die Bedeutung des britischen Automobilbaus ist Mitte der Sechziger so groß, dass sogar Chrysler, Amerikas drittbester Konzern, sich hier engagiert. Aber es stehen schon die Zeichen auf Sättigung. Die neuen Werke in Coventry und Schottland sind nicht ausgelastet. Auch die Übernahme von Peugeot und Schließung im hohen Norden bringt keine Besserung. Immerhin wird Peugeot noch heute im Museum von Coventry besser präsentiert als irgend ein anderer Kontinentaleuropäer.

1968 ist die Zusammenführung der britischen Autoindustrie mit der Gründung von British Leyland komplett. Die Labour-Regierung ist an diesem Coup lebhaft beteiligt. Man hat ihr gesagt, künftig werde jedes Land nur noch eine Auto-Firma haben. Wie Unrecht man damit hatte. Anfangs expandiert der neue Verbund sogar noch mit Werken im Ausland. Edle Einzelgänger, wie z.B. Jaguar, gehen in dem riesigen Konglomerat unter. William Lyons verlässt das sinkende Schiff.



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