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Oben auf den Bildern sind Teile des Royal Greenwich Observatory und die Aussicht von da auf die Themse nahe bei London zu sehen. Der Mittelpunkt von dessen Teleskop im Observatorium ist der Bezug für die Festlegung des Nullmeridians und somit der Längengrade rund um die Erde.

Die Sache mit der Kfz-Industrie ist in Großbritannien am Ende vielleicht wirklich missglückt, sonst müssten nicht BMW (Mini) und VW (Bentley) Werke in England führen. Es wäre doch spannend, die Frage zu stellen, wie es so weit kommen konnte. Die Anfänge waren jedenfalls vielversprechend.

Da muss immer die industrielle Revolution genannt werden, die hier 50 Jahre früher als auf dem Kontinent beginnt. Für das Auto sind die Voraussetzungen zu Beginn allerdings denkbar ungünstiger. Da kommt nach einer Reihe von lokomobilartigen Gefährten 1865 der sogenannte 'Red Flag Act', der neben zwei Begleitpersonen im Auto eine dritte vorschreibt, die mindestens 55 Meter mit einer roten Fahne vorweg laufen muss, nachts natürlich mit Laterne.

Das Gesetz, dass relativ rasch 1896 wieder gelockert wird, stellt für die einen Beobachter den Dolchstoß bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge dar, während andere argumentieren, die britische Autoindustrie sei ohnehin spät dran gewesen, mithin kaum behindert worden. Immerhin gibt es aus deutscher Sicht insofern Erfreuliches zu berichten, als ausgerechnet der britische Daimler-Zweig es ist, der 1895 massiven Druck auf die fast kopflos gewordene Daimler-Motorengesellschaft ausübt und so die Rückkehr von Daimler und Maybach betreibt.

Doch wie geht es mit Englands eigener Auto-Herstellung weiter? Daimler stellt 1897 das erste britische Auto her. Es folgen äußerst begabte Pioniere wie die Brüder Lancester, die auch gleich die Scheibenbremse mit erfinden. Wichtiger noch für die Zukunft ist die Rückkehr von Herbert Austin von Australien und Trennung von Wolseley und die Firmengründung von William Richard Morris. Zusätzlich sind vielleicht noch Napier und Rover zu nennen und eine Stadt im Zentrum Englands und der Fahrzeugindustrie, nämlich Coventry.

Bei allem Konservativismus muss man den Briten zubilligen, eine Menge für den technischen Fortschritt des Automobils getan zu haben. Neben den frühen Scheibenbremsen entstehen schon obenliegende Nockenwellen, direkt mit dem Motor verbundene Getriebe, gerne auch die Verwendung von Leichtmetall, sogar schon für Zylinderblöcke. Seit 1903 gibt es in Großbritannien Nummernschilder und eine Kfz-Besteuerung.10/13



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