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Chinas Wirtschaft hat sich in den letzten 35 Jahren unglaublich verändert. Die nach wie vor kommunistische Partei hat sich vielfach aus der Wirtschaft zurückgezogen und eine Eigentumsstruktur entstehen lassen, die viel Investitionskapital ins Land brachte. Wachstumsraten von 7 bis 9 Prozent werden auch in diesem Jahr (2012) trotz zunehmender Schwierigkeiten erreicht.

Dringende Probleme wie die zwischenzeitlich zunehmende Landflucht konnten durch bessere Erlöse für landwirtschaftliche Produkte gemildert werden. Trotzdem ist der Verdienstunterschied zur städtischen Bevölkerung mit einem Faktor von etwa 3 enorm.

Das Land ist reich an Bodenschätzen. Nur Energie muss in hohem Maße importiert werden. Strom wird in China trotz einiger Vorzeigeprojekte hauptsächlich aus Kohle gewonnen, wobei die Bergwerke zu den unsichersten der Welt gehören. Auch das Transportsystem z.B. für Erze weist noch Mängel auf. Es bleibt unklar, ob es dem Land gelingen wird, in absehbarer Zeit eine flächendeckende Verkehrs-Infrastruktur aufzubauen.

VW plant zurzeit ein neues Getriebewerk in Tianjin, 150 km östlich von Peking. 450.000 Einheiten sollen dort spätestens ab 2015 entstehen. Besonders betont wird die Zusammenarbeit mit dortigen Berufsschulen zur Errichtung eines Kompetenzzentrums zur Meisterausbildung. Damit wird das zweite Problem des rasanten Aufschwungs deutlich, die mangelnde Qualifikation.

Rush-hour
London
Peking
167 Autos pro km²
473 Autos pro km²

Der mangelnde Umweltschutz ist teilweise sogar mit Händen greifbar. Eine Hauptstadt, die zeitweise von Smog eingehüllt wird, zeigt nach den Staus eine andere Kehrseite des hohen Verkehrsaufkommens. Und das vor dem Hintergrund, dass China in den kommenden Jahren zu einem der wichtigsten Reiseländer weltweit werden soll.

Für uns in Europa ist China in der Zeit der Finanzkrise offenbar sehr wichtig geworden. Fahrzeughersteller, die nicht nach China exportieren wie Opel und die französischen Werke, haben wegen der Absatzmängel in Südeuropa Schwierigkeiten. Dagegen geht es VW und der deutschen Oberklasse sehr gut. Erstere verkaufen schon fast ein Drittel ihrer Gesamtproduktion dorthin.

China zeigt sich also als Newcomer aus der Gruppe der Entwicklungsländer, geht aber anscheinend nach bewährten Regeln vor. Lang andauernde Handelsbeziehungen, wie z.B. die von VW, scheinen sich jetzt auszuzahlen, Ernte von jahrzehntelangen Investitionen (Bilder). Allerdings wird man auch abhängiger, so wie das in früheren Jahren z.B. mit dem US-Export war. 09/12


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