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Aber die Landbevölkerung hat ohnehin meist andere Probleme, als sich ein Auto zu leisten. Dazu ist deren Einkommen mit ca. 300 - 400 Dollar im Jahr viel zu gering. Wenn man bedenkt, dass als Folge von Mao's Kulturrevolution Ende der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts noch ca. 40 Mio. Menschen verhungert sind, so ist es schon hervorzuheben, dass diese Probleme trotz der weiter gestiegenen Bevölkerungszahl (über 1,3 Mrd.) behoben sind.

Es gibt also auch in Kreisstädten großzügige neue Straßen, die eine Menge Mobilität ermöglichen würden, sozusagen als Scheck in die Zukunft. Trotzdem kann man nicht sagen, dass die chinesische Regierung nur einseitig auf den Verbrennungsmotor setzt. Wäre auch undenkbar, denn bei gleichem Motorisierungsgrad wie z.B. in Deutschland würde China die gesamten Erdölreserven in einem Jahr alleine verbrauchen.

Nein, man kämpft dagegen an. In Großstädten gibt es sogar Restriktionen gegen Autozulassungen. Natürlich muss man auch auf die Fahrzeughersteller Rücksicht nehmen. Immerhin werden in China 2011 18 Mio. der weltweit 80 Mio. Autos produziert. Damit liegt man als weltbester 10 Mio. vor dem zweiten, den USA. Das sind natürlich nicht alles chinesische Autos. Es gibt rein ausländische Produktionsstätten in China und Joint Ventures mit chinesischen Herstellern.

So wie die Kluft zwischen Arm und Reich größer wird, unterscheidet sich auch die Käuferschicht. Wer das Geld hat, und das müssen nicht unbedingt betuchte Geschäftsleute sein, greift nach einem zumindest dem Namen nach ausländischen Produkt, auch wenn es meist in China hergestellt ist. Man traut den unter einheimischer Leitung hergestellten Produkten nicht so ganz. Es gibt also eine erkleckliche Zahl von Erstkäufern, die aber trotzdem sehr auf Qualität achtet und die auch oft nachträglich vom Produzenten einfordert.

Es gibt Probleme mit den rein chinesischen Produkten, nicht nur bei Crashtests in Europa. Es scheint, als sei der technologische Fortschritt des Westen und natürlich auch Japans und Koreas uneinholbar. Und das trotz massenhafter Kopien (Bild oben), meist schon am Design und am Warenzeichen zu erkennen. Man behilft sich mit Zukäufen aus den genannten Ländern, aber auch da muss für ein gedeihliches Zusammenleben gesorgt werden.

Im Gegenteil, es gibt erst seit ein paar Jahren BYD (Build Your Dream) als Autobauer, der schon viel länger mit der Herstellung von Batterien Erfahrung hat. Vorteile hier sind fast unbezahlbar. Prompt gehört China dadurch auch zu den Ländern, die den Kauf eines Elektroautos jetzt schon am meisten bezuschussen. Zusammen mit regionalen Subventionen kann sich das zu 16.000 Euro verdichten.

Ja, ganz recht, da ist das Elektroauto kaum teurer als das konventionelle. Und wenn dann auch noch in Provinzen wie Guangdong mit der Stadt Shenzhen in enormem Tempo, wie man das inzwischen von China schon kennt, eine entsprechende Ladestruktur auch nach internationalem Standard aufbauen, dürfte einem riesigen Praxistest mit noch mehr Erfahrung bei der Herstellung von Elektromobilität im Auto nichts mehr im Wege stehen.

Immerhin gibt es schon elektrischen Taxibetrieb mit über 300 km Reichweite bei 60 kWh Kapazität. Die Frage nach dem Leergewicht der Fahrzeuge dürfte interessant sein. Innerhalb eines Jahres (!) sind über 20.000 Lademöglichkeiten und ca. 30.000 Elektrofahrzeuge in dieser Vorzeigegegend für E-Mobilität geplant. So etwas verkündet ein dafür Verantwortlicher ohne besondere Emotionen ... 08/12



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