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Lesenswerter Reisebericht: Von Kasachstan bis Peking

Wer hätte das gedacht? Vor knapp 20 Jahren sah man vom Westen aus fast alle Chinesen auf Fahrrädern, von Autoverkehr noch wenig zu sehen. Man fragte sich, wie lange die Chinesen brauchen würden, um zu einer dem Westen vergleichbaren Mobilität zu kommen.

Peking: 1.900 neu zugelassene Autos pro Tag

Nie hätte man für möglich gehalten, was inzwischen dort Realität ist. Da in das enge Straßengewirr auch von großen Städten breite Straßen nicht passten, hat man sich mancherorts für ein System aus Hochstraßen entschieden, viel schneller als erwartet. Denn die sind inzwischen auch schon so ausgelastet, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit geringer als damals beim Fahrrad geworden ist.

Die Schwelle zur Bezahlbarkeit eines Autos ist von sehr vielen Chinesen erreicht worden, auch weil dabei evtl. noch die Generation der Großeltern einen Beitrag leistet. Und es soll ausdrücklich ein Auto sein, also individuelle Fortbewegung. Auch wenn die Straßen immer mehr verstopfen. Es scheint auf den ersten Blick so zu sein, dass China exakt die Fehler wiederholt, die auch in weiter entwickelten Ländern bei der Mobilitätsgewinnung gemacht wurden.

Dabei gibt es den öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Neben dem Flugzeug sogar eine 300 km/h schnelle Bahnverbindung z.B. zwischen Peking und Shanghai. Genau wie die Magnetschwebebahn stammt die Technik aus Deutschland und letztere schafft sogar über 400 km/h. Aber das nützt alles nicht viel, wenn auf Fernreisen die Anzahl der freien Plätze der Nachfrage weit hinterherhinkt.

Übrigens sieht das in ländlichen Regionen Chinas deutlich schlechter aus. Hier kann man die andere Seite der immer größeren Schere zwischen Arm und Reich beobachten. Reisen vollzieht sich in altersschwachen Regionalzügen. Straßen und Wege sind schlecht, Fahrzeuge z.T. ebenso. Hier ist man in der Zeit der Pferdefuhrwerke stehengeblieben.

Der Straßenbau leistet viel, kommt aber nicht gegen die riesige Fläche an, die 27 Mal die von Deutschland umfasst, vergleichbar der von USA oder auch Kanada. Obwohl natürlich große Teile Chinas aus Sandwüste bestehen, ein weiteres Problem, gegen das der Straßenbau ankämpfen muss. Denn es droht Versandung der schönen neuen Straßen, die damit unpassierbar werden. 08/12


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