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  Runflat-Reifen




Etwas weniger Komfort für mehr Pannensicherheit

Die Idee ist einfach. Da Reifenpannen äußerst selten geworden sind, spart man die ca. 25 kg für das Reserverad. Den Platz im Kofferraum kann man bei Bedarf gut für andere Dinge nutzen. Das geringere Gewicht spart sogar ein wenig Kraftstoff. Und die Werbung mit dem Argument 'Sicherheit' ist schon immer besonders effektiv gewesen. Denken Sie nur an einen kaputten Reifen in einer Autobahn-Baustelle. Mit Runflat-Reifen fährt man bei Druckverlust einfach weiter, je nach Restdruck mindestens bis zu 50 km und mehr.

Steife Flanke, etwas andere Felgenkonstruktion

Sowohl das PAX-System als auch das hier gezeigte ist dem Reifen selbst nicht anzusehen. Die Reifenflanke wird in den oberen Bildern deutlich sichtbar verstärkt. Der Reifen behält auch bei totalem Druckverlust seine Form in etwa bei und verhindert so die Reibung zwischen Flanke und Lauffläche. Allerdings braucht dieses System spezielle Felgen mit höheren Humps, die zusätzlich etwas nach innen versetzt und etwas stärker zur Außenseite hin abstützen. Auch sorgt es für einen geminderten Abrollkomfort bei normalem Gebrauch. Da jedoch schon seit längerer Zeit dem Reifen die Aufgabe der Fahrzeugfederung durch kleineren Querschnitt mehr und mehr genommen wird, ist diese Veränderung nicht sehr gravierend. Außerdem lassen sich auf den geänderten Felgen trotzdem später noch Normalreifen fahren.

Runflat-Reifen wesentlich schwerer zu montieren

Leider hat die Praxis gezeigt, dass ein sicherer Reifen durch Fehler bei der Montage zu einem Unsicherheitsfaktor werden kann. Normale Montiermaschinen setzen nämlich voraus, dass ein großer Teil des Wulstes bei der Montage in das Tiefbett gedrückt wird. Und das ist bei einem Reifen mit solcherart verstärkten Flanken besonders schwierig. Abhilfe schafft die Vorschrift, den Reifen großflächig und das Felgenbett komplett mit Gleitmittel zu versehen. Auch darf die Reifentemperatur auf keinen Fall unter 15°C sinken.

Das Merkmal falscher Montage bleibt verborgen.

Mit viel Erfahrung ist das Aufziehen mit einem herkömmlichen Montiergerät zu schaffen. Es verlangt Zeit, Überlegung, Zusatzgeräte und deutlich mehr Krafteinsatz. Geht die Montage schief, so sind die Mängel leider hinter/unter dem Felgenhorn verborgen. Im günstigeren Fall verabschiedet sich der Reifendruck dort schleichend. Schlimm, wenn er das in scharfen Kurven plötzlich tut. Immerhin gibt es schon spezielle Montiergeräte für diese Art Reifen.

Der Normalreifen ist absolut notlaufungeeignet.

Bitte versuchen Sie nie, mit einem platten Normalreifen weiter zu fahren als nötig, um eine unmittelbare Gefahrensituation zu entschärfen. Sie könnten auf die Idee kommen, den Reifen, der vielleicht ohnehin alt ist, aufzugeben. Natürlich riskieren Sie bei mutwilliger Weiterfahrt auch noch die Felge. Wenn sie die ebenfalls aufgegeben haben, besteht als nächstes die Gefahr, dass der Reifen von der Felge springt. Da könnte es ganz Wagemutige geben, die sagen, sie fahren langsam weiter, solange das Auto den Lenkbewegungen folgt. Bitte bedenken Sie aber, dass durch die Reibung Gummi auf Gummi sehr viel Hitze entsteht. Zunächst brennt der Reifen, dann Innen- und Außenkotflügel und schließlich steht das ganze Auto in Flammen.

Es versteht sich wohl von selbst, dass ein Runflat-Reifen nach einem Notlauf in jedem Fall zu ersetzen ist.




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