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  Reifen-Notlauf 1




Notlaufsysteme: Fahren z.B. im Baustellenbereich sicherer

Es geht nicht alleine um die Bequemlichkeit bei einer Reifenpanne, die sogar bei neueren Nutzfahrzeugen statistisch nur noch alle 10 Jahre vorkommt. Auch die Sicherheit leidet, wenn ausgerechnet der/die meist mit Schrauben Unerfahrene ohne Drehmomentschlüssel Räder anziehen soll. Und dann der Platz für das Reserverad und das Gewicht, das man viele Jahre unnütz mit sich führt.

Flüssiges Dichtmittel im Reifen auf jeden Fall später entfernen

Ein Reifen ohne den im Bild gezeigten Einsatz würde durch Reibung an seinen Flanken in kürzester Zeit zu heiß werden, sich selbst zerstören und im ungünstigsten Fall das Fahrzeug in Brand setzen.
Leider erhöhen die unten beschriebenen Notlauf-Systeme das Gewicht des Rades um bis zu 20% und belasten damit die ungefederten Massen. Für das Ansprechverhalten der Federung sind sie ebenfalls nachteilig, für die Sicherheit jedoch deutlich von Vorteil. Z.B. braucht man an langen Baustellen mit evtl. einstreifiger Verkehrsführung nicht stehen zu bleiben und provoziert damit Auffahr-Unfälle. Damit der Schaden in jedem Fall auch bemerkt wird, ist die Kombination mit einer Elektronischen Reifendruck-Kontrolle in diesem Fall besonders sinnvoll.
Zur Vervollständigung seien auch die bisherigen Systeme noch einmal erwähnt. Dazu gehört das sehr frühe Faltrad im begrenzten vorderen Kofferraum des Porsche 911. 10 Jahre später wird dessen langsamer 12-V-Kompressor durch eine Druckluftpatrone ersetzt. Heute kommt man auch schon ohne Faltrad aus und der Druck samt Dichtmittel aus einer Art Spraybüchse. Gegenüber diesen Systemen sind jedoch die beiden nachfolgend beschriebenen im Vorteil.

Das PAX-System (Bild oben) beruht auf einem Stützring, in diesem Fall mit gewelltem Querschnitt. Dieser verhindert die Berührung von Reifenteilen und ermöglicht - genau wie beim Runflat-System - eine (meist 200 erlaubte Kilometer lange) Weiterfahrt mit einer Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h. Montiert wird der Stützring gleichzeitig mit dem Reifen ebenfalls auf einer Spezialfelge. Hier sind jedoch zusätzlich noch spezielle Montagetechniken nötig. Um überhaupt auf die Felge zu passen, ist er im Innendurchmesser etwas größer als die Felge und im Außendurchmesser deutlich kleiner als der Reifen. Er stützt sich über dicke Gummiringe an seinen beiden Kanten auf der Felge ab.



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