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  Reifen - Zusatzinformation








Kleine Beschädigung, große Wirkung

Wie schon die Startseite zum Thema Reifen zeigt, besteht dieser aus vielen verschiedenen Materialien, die empfindlich sind gegen Beschädigungen. Oft sind diese von außen nicht sichtbar. Auch muss der endgültige Defekt nicht unbedingt an der ursprünglichen Defektstelle auftreten. Tritt z.B. Wasser durch einen Riss in der Lauffläche ein, kann die Korrosion durch die Stahldrähte wandern und an einer anderen Stelle eine Protektorablösung bewirken.

Möglicher Reifenplatzer bei hohem Tempo

Das Bild oben zeigt einen verantwortungslosen Umgang mit Reifen. Hier ist ein Fahrzeug u.U. stundenlang so geparkt, dass die Flanke am Bordstein einen Knick aufweist. Allein schon das Befahren eines solchen Bordsteins könnte für einen Riss in der Karkasse ausreichen. Wenn man bedenkt, dass jemand mit diesem Fahrzeug nachher mit hohem Tempo über die Autobahn fährt und dann auf die volle Funktion der Reifen angewiesen ist ...

Lauffläche mit Profil und Karkasse ist entscheidend.

Für den Laien ist als erstes die Lauffläche sichtbar, die mit ihrem Profil z.B. bei Regen für genügend schnelle Wasserabfuhr sorgt. Unterschätzt wird meist der Einfluss der Gummimischung. Die Schicht unter dem Profil heißt 'Base' und ist wichtig für Steifigkeit und damit den Rollwiderstand. Entscheidend sind die Stahldraht-Lagen für die Gesamtstabilität der Lauffläche. Über ihnen sind Bandagen aus Nylon für den besseren Zusammenhalt bei hoher Geschwindigkeit angeordnet.

Flanke wichtig für Lenkpräzision und Komfort

Das Seitenteil (Flanke) des Pkw-Reifens hat zwar nur Rayon und keinen Stahl im Unterbau, muss aber trotzdem z.B. bei Fahrfehlern einigermaßen standhalten (siehe oben). Von der Seite zum Wulst hin erstreckt sich das Kernprofil. Zusammen mit dem Flanken-Unterbau, dem Wulstverstärker und der Gummischicht nach außen wird hier ein Kompromiss zwischen Fahrstabilität und -komfort gesucht. Der Wulst sorgt für einen festen Sitz des Reifens auf der Felge. Nicht unwichtig ist die luftdichte Innenschicht, die den ehemaligen Schlauch ersetzt hat.

Man sagt, der Reifen 'vergisst' eine Beschädigung nie.

Besonders interessant sind in letzter Zeit die Energiesparreifen. Früher galten sie gegenüber Standardreifen als unsicher, aber die Zeiten sind weitgehend vorbei. Bei trockenem Wetter kann er sogar überlegen sein, nur im Nässegriff schwächelt er noch ein wenig. Aber ein besonders großer Abstand zum vorderen Fahrzeug ist auch hier absolut nicht nötig. Bitte bedenken Sie, dass es auch zwischen Standardreifen Unterschiede gibt.

Nicht alle sparen wirklich Energie ...

Ein wirklicher Energiesparreifen hat den Vorteil, etwas leichter zu sein. Außerdem wird er nicht ganz so heiß, wobei 5°C sich für einen Laien wenig anhören. Natürlich wissen wir gewöhnlich Sterblichen nicht viel über die Rezepturen der Hersteller. Nur so viel, auch die Mischung für die Lauffläche darf härter sein, solange sie niemals mit der Fahrbahn in direkten Kontakt kommt. Wie so oft, die Mischung verschiedener Stoffe macht's. 03/12



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