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Nach Pkw und Lkw tun sich die Motorräder schwer mit der Einführung von Radialreifen. Es ist ja auch leicht verständlich, dass ein Reifen mit besonders starker, ebener Lauffläche und weichen Flanken für ein Zweirad mit ausgeprägter Kurvenlage ungünstig ist. Man behilft sich mit einem gewölbten Gürtel, der Schräglagen zulässt.

Später wird dann die Grenze von 74 kW (100 PS) aufgehoben. Das bedingt wesentlich höhere mögliche Geschwindigkeiten, für die z.B. die leichten Speichenräder ungeeignet scheinen. Deshalb sind Supersportler ausschließlich mit (geschmiedeten) Leichtmetall- oder Scheibenrädern unterwegs. Erstaunlicherweise setzen sich Verbundräder nicht durch.

Interessant ist auch der Rennzirkus. Hier scheinen die Reifen fast wichtiger als die Motoren. Jedenfalls gibt es eine Menge Ärger, weil z.B. die Formel 1 von nur einem Reifenhersteller (2014 Michelin) versorgt wird und eine Zeitlang als unsicher erscheinen. Inzwischen scheint man die Probleme im Griff zu haben. Kosten und Verbrauch spielen inzwischen auch im Bereich der Rennreifen eine große Rolle.

Seit 2006 ist in Deutschland per Gesetz eine den Wetterverhältnissen angepasste Bereifung (Bild unten) erforderlich. Das freut Firmen verschiedenster Reifenmarken. Man kann also auch im Winter mit Sommerreifen fahren, wird man allerdings damit auf vereister Piste erwischt, ist ein Bußgeld fällig, das sich verdoppelt, wenn man damit den Verkehr behindert. Mit dieser Gesetzesschub hat sich der Winterreifen endgültig durchgesetzt.

So ist es geblieben, nur dass die Reifen immer noch breiter und im Querschnitt niedriger werden. Die Bremswege z.B. aus 100 km/h erreichen nicht zuletzt dadurch bisher nicht für möglich gehaltene Werte von unter 35 Meter. Seit 2010/11 sind gewisse Geräuschgrenzen einzuhalten und neuerdings gibt es in der EU ein Reifenlabel, das auch die übrigen Eigenschaften des Reifens einigermaßen widerspiegeln soll. 07/14



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