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Räder (Geschichte) 3




Pkw-Luftreifen jener Zeit werden mit mindestens 5 bar Druck gefahren. Nicht nur deshalb sind sie eine echte Plage für die Autofahrer. Sie müssen vor fast jeder Fahrt kontrolliert werden und überstehen diese oft nicht. Bis zu 50 Reifenwechsel bei einem langen Autorennen sind normal. Deshalb wird es schon als ein Segen empfunden, als endlich 1905 die abnehmbare Felge herauskommt.

Kaum 100 km ohne Reifenpanne ...

Reifenbezeichnungen und entsprechende Normierungen gibt es seit 1903 (Friedrich Veith). Profil am Reifen (Bild unten) liefert Continental (Bild oben) erstmals 1904. Kleine Schäden am Reifen können evtl. vor Ort repariert werden, große müssen mit unbestimmter Dauer eingeschickt werden. Neue Reifen leistet man sich nur in Ausnahmefällen. Die Kosten für Reifen zählen trotz vieler anderer Reparaturen und kurzer Wartungsintervalle zu den höchsten am Auto. Z.T. übersteigen sie die Kosten für Benzin.

Um die Laufleistung der Reifen auf das Fünffache zu steigern, werden ab 1920 solche mit niedrigem Luftdruck eingeführt. Kaum weniger wichtig ist die starke Zumischung eines Produkts, dass profan nur als 'Ruß' bezeichnet wird. Das ist nicht etwas einem Ofen nach der Verbrennung entnommen, sondern ein industriemäßig hergestellter Stoff mit mindestens 80 Prozent Kohlenstoffanteil.


Vollgummireifen (Bild unten) sind anfangs auch in der Tragkraft überlegen und deshalb noch sehr lange Zeit beim Lkw im Einsatz. Selbst in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts sind sie noch auf Anhängern von Schaustellern zu sehen. Da Lkws schon sehr früh hohe Tonnagen von z.B 5 to transportieren können, sind Luftreifen nicht geeignet. Leider aber sind auch Vollgummireifen keineswegs verschleißfrei, besonders wenn sie sich erwärmen.

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