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Notrad



Aufgabe

Es ist leichter als ein Ersatzrad und nimmt weniger Platz weg. Dies macht um so mehr Sinn, als es statistisch mehr als 10 Jahre ungenutzt bleibt. Seine Einführung war eine gute Idee, auch wenn es jetzt wieder leicht auf dem Rückzug ist . . .

Argumente

Die Frage - Notrad anstelle eines vollwertiges Reserverades - muss bei den wenigen Fahrzeugen mit unterschiedlicher Bereifung vorne/hinten auf jeden Fall positiv beantwortet werden.
Aber auch sonst hat das Notrad handfeste Vorteile. Gehen wir vom durchschnittlichen Autofahrer mit weniger als 15.000 km pro Jahr aus. Bei dem (meist gefahrenen) Fronttriebler sind nach 4 - 5 Jahren vorne die Reifen erneuerungsbedürftig. Die Gefahr ist sehr groß, dass der Reservereifen zusammen mit einem neu gekauften auf die Vorderachse kommt. Nicht nur, dass der dann viel älter ist und entsprechend weniger Weichmacher enthält. Auch bei gleichem Profil sind Unterbau und Gummimischung meist weiter entwickelt worden. Schon zehn Prozent Unterschied im Nässegriff können auf der Vorderachse sehr gefährlich sein.
Die weite Urlaubsreise liefert ein beliebtes Zusatzargument gegen das Notrad. Man muss dann im Urlaub mindestens einen neuen Reifen aufziehen lassen. Auch dieses Argument zieht nicht. Denn wer würde ernsthaft eine weite Rückreise mit einem kaputten Reserverad riskieren? Also muss man auch mit Reserverad im Urlaub zum Reifenhändler.

Fazit

Wenn der Fall so selten eintritt und ein Kompressor und/oder Dichtmittel keinen vollwertigen Schutz bieten, sich selbst helfen zu können, so ist das Notrad die beste Alternative. Allerdings ist im Fall des Falles etwas Aufwand angesagt, denn das Notrad gehört unbedingt nach hinten.

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