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  Geschmiedete Leichtmetallfelge



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Ein Schmiedevorgang ist im Grunde nichts anderes als eine Verdichtung von Material. Das kennt man landläufig als einen Vorgang des Hämmerns. Natürlich ist das bei Felgen so nicht möglich. Leichtmetallfelgen werden gepresst, z.B. mit einem Druck von 7000 Tonnen.

Doch der Reihe nach, denn wie jede andere Felge aus diesem Material muss auch das Schmiederad erst einmal gegossen werden. Und dann ist es noch sehr die Frage, in welchem Teil des Fertigungsprozesses das Material verdichtet wird. Und ob das in warmem oder in kaltem Zustand passiert.


In unserem ersten Beispiel wird ein sogenannter Stutzen gegossen, ein grober Rundkörper, der schon das gesamte Material für die spätere Felge enthält. Dieser wird dann komplett verdichtet und noch warm so ausgewalzt, dass daraus nach und nach die Felge entsteht. Natürlich ist am Ende noch eine Feinstbearbeitung nötig.

Neben dem Verfahren unterscheidet sich auch die Legierung durch höhere Festigkeit von der beim Gießen. Man sagt geschmiedeten Felgen bei eventuell höherer Festigkeit wegen geringerer Wandstärken ein günstigeres Gewicht nach, besonders wichtig bei ungefederten Massen an Kfz-Fahrwerken. Allerdings ist auch der Herstellungsprozess aufwendiger.


Nicht immer muss das Material komplett verdichtet werden. So kann z.B. nach dem Gießen beim Auswalzen des noch warmen Felgenbetts ein ebenfalls tonnenschwerer Druck aufgebracht werden, der eine Verdichtung des Materials bewirkt. Das Verfahren wird 'Flow Forming Prozess' oder auch 'Abschreckfertigung' genannt, weil nach ein paar Stunden bei Temperaturen über 500°C das Rad relativ rasch abgekühlt wird.

Egal ob nur gegossen oder auch teilweise oder ganz geschmiedet, in der endgültigen Fertigung und Überprüfung unterscheiden sich die Räder nicht mehr. Unten noch einmal der Prozess an einem gegossenen Rad mit interessanter Endfertigung (Finishing). 10/15


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