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  Reifendruckkontrolle 3




Das Reifen-Kontrollsystem ist inzwischen Pflicht. Nun gibt man sich nicht immer mit der einfachen Messung der Reifen-Drehzahlen zufrieden. Man installiert eine Art Chip im Reifen, der zwar in gewissen Abständen Druck und Temperatur an eine fest installierte Antenne sendet, dafür aber bisher auf eine Batterie angewiesen ist.

Leicht absehbar, dass dies für den Kunden mit erhöhten Kosten verbunden ist. Schon beim Ersetzen eines Reifens muss die Frage gestellt werden, ob die Batterie die voraussichtliche Reifen-Lebensdauer übersteht. Wenn nicht, muss entweder sofort oder später das komplette Sendeteil ersetzt werden. Später kommen noch die Kosten für De-/Montage und Auswuchten hinzu.

Oben sehen Sie eine neue, allerdings noch nicht ganz marktreife Entwicklung von Dunlop, die das Problem zum großen Teil löst. Es sollen wieder einmal Piezo-Kristalle beteiligt sein, diesmal mit der Aufgabe, aus der an der Innenseite der Lauffläche reichlich vorhandenen Bewegungsenergie Strom zu produzieren. Die Batterie wird mithin überflüssig, was sich als Segen für das Portemonnaie der Autofahrer erweisen könnte.

Nun hat man sich noch etwas Zusätzliches ausgedacht. Der Chip soll nicht nur Druck und Temperatur an das Steuergerät im Fahrzeug senden, sondern auch noch reifenspezifische Daten, die sich dann auf die Regelung des Fahrwerks bzw. der Dämpfer auswirken könnten. Vermutlich ist der Fortschritt für das Fahrverhalten greifbar.

Auf jeden Fall lohnt sich diese Verbindung aber für den Hersteller des Reifens, der für sein Produkt in der Erstausrüstung einen Bruchteil dessen erhält, was bei der späteren Erneuerung zu erlösen ist. Sind Reifen und Fahrzeug miteinander verknüpft, wird man empfehlen, diese Verbindung bitteschön bei zu behalten.

Trotzdem bleibt diese Erfindung sinnvoll, weil sie auf jeden Fall keine zusätzliche De-/Montage bzw. Auswuchtung erfordert. Außerdem kann sie beim Montieren nicht beschädigt werden. Man darf gespannt auf die Reifen-Zusatzkosten des neuen Systems sein. 03/14


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