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  Hydropneumatische Federung










Stickstoff (hellblau) sorgt für ein besonders feinfühliges Ansprechen der Federung mit den Vorteilen einer Niveauregulierung. Gegenüber Stahlfedern sind die wesentlich geringere Verhärtung und der immer gleiche Fahrbahnabstand auch bei größerer Belastung deutlich. Der Fahrkomfort scheint grenzenlos zu sein. Zusätzlich spart das nicht nur die Leuchtweitenregelung, sondern auch den mechanischen oder hydraulischen Wagenheber. Bezeichnenderweise kommt die Hydropneumatik zunächst 1954 nur an der Hinterachse des Citroen 15 CV zum Einsatz.

Sie ähnelt in ihren Elementen dem Gasdruckdämpfer. Da sie schon älter ist, müssen Teile von ihr übernommen worden sein. Auch moderne Luftfederungen ahmen Funktionen nach, die schon lange in diese Technik integriert sind.
Wenn man den kleinen Luftraum eines Gasdruckdämpfers durch einen größeren Stickstoffraum ersetzt, statt des Trennkolbens eine Membrane nimmt und den Dämpfer-Ölraum an ein Hydrauliksystem (z.B. der Servolenkung) anschließt, so funktioniert sie wie eine Hydropneumatische Federung. Das Gas federt und seine Wirkung kann durch Zustrom oder Abfluss von Hydrauliköl verändert werden. Allerdings sind die dauernde Mitwirkung einer Hydraulikpumpe und eine ausgeklügelte Regelung gefragt. Nach knapp 50 Jahren ist sie auch endlich bei den anderen Automobilherstellern angekommen, betriebssicherer und mit elektronischer Regelung.

Bild 1/2

Die Hydraulikpumpe hat nur wenig Öl in die Kugel gepumpt, weil das Fahrzeug fast völlig entladen ist. Die Membrane wölbt sich nach rechts und der mit Stickstoff gefüllte Raum ist sehr groß. Beim Einfedern öffnet das rechte Ventil im Dämpferkolben und dämpft den Vorgang. Die Membrane wird ein wenig nach links verschoben. Beim Ausfedern ist es genau umgekehrt. Die Membrane geht wieder nach rechts. Das linke Ventil im Dämpferkolben öffnet und dämpft den Vorgang stärker (Zugstufe).

Bild 3/4

Das Fahrzeug ist bis zur zulässigen Nutzlast beladen. Trotzdem ist am Dämpfer rechts kein Unterschied zu sehen. Hier laufen die Vorgänge genauso wie in Bild 1/2 ab. Zum Ausgleich für die Beladung hat das System Hydrauliköl in die Kugel gepumpt und den Stickstoffraum stärker vorgespannt. Die Membrane verändert sich beim Ein-/Ausfedern immer noch wenig, ist aber insgesamt stark nach links gewölbt und damit in einer ganz anderen Stellung.

Wichtig

Fahrzeuge, deren hydropneumatische Federung mit der Bremse kombiniert ist, sollte man nicht ohne laufenden Motor abschleppen.



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