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Querlenker


Blechpressteil oder Aluminium

Man findet ihn noch in dieser Bauweise, aus zwei Blechhälften gepresst und punktgeschweißt. Inzwischen wird ein Querlenker aus Aluminium (Bild unten) gefertigt. Das schützt mehr vor Korrosion und ist - an der Radaufhängung doppelt wichtig - leichter. Davor wurde er aus Stahl geschmiedet und war schwerer und aufwendiger.

Gummilager sind flexibler.

Hier ist schon mindestens die zweite Generation von Gummilagern am Werk. Wie man am linken Schwenklager sieht, ist es auf bestimmte Verdrehwinkel ausgelegt. In Großaufnahme (zwei Mal klicken) sieht man, dass der einvulkanisierte Gummi auf Kickbewegungen rechts-links weicher reagiert als auf solche oben-unten. Unterschiedliche Beweglichkeit in allen vier Richtungen kommt am Fahrwerk häufig vor.

Kugelkopf austauschen, Sturz korrigieren

Ganz oben an dem Querlenker sehen wir die Aufnahme für das austauschbare Traggelenk (Kugelkopf). Nach der Formgebung ist dies wohl der linke Querlenker (einer McPherson-Federbein-Achse). Sollten Sturzkorrekturen am Querlenker möglich sein, so werden sie durch Langlöcher für die Traggelenkmontage oder durch Verschieben der kompletten Querlenkerbefestigung durchgeführt.

Stabilisator als Teil des Querlenkers

Die Frage scheint berechtigt, ob das zweite Bild wirklich einen Querlenker zeigt? Es ist natürlich nur ein Teil davon. Der andere Teil wird vom Stabilisator gebildet. Er hat an seinem Ende ein Gewinde und wird an der gummigelagerten Büchse rechts neben dem Kugelkopf angeschraubt. Zusammen mit dem Federbein bildet dieser Querlenker wohl die einfachst mögliche Vorderradaufhängung. 10/10

Der Querlenker ist ein typisches Teil der Einzelradaufhängung.


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