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  Variable Steuerzeiten 2















Häufigste Konstruktion zur variablen Nockenwellenverstellung

Es wird Zeit, dem wohl zurzeit am häufigsten vorkommenden Verfahren eine eigene Seite zu widmen. Es hat sich wohl als am einfachsten zu realisierende herausgestellt. Der Hersteller hat die freie Wahl, es nur für die Einlass- oder auch für die Auslassnockenwelle einzusetzen. Der Öldruck zur Verstellung kommt in jedem Fall über spezielle Kanäle durch die Nockenwelle, von Taktventilen über das Steuergerät bestimmt.

Stark bei geringer und bei hoher Drehzahl

Verstellbare Nockenwellen arbeiten inzwischen in allen möglichen Benzinmotoren bis hinunter zu den kleinsten. Sie sorgen nicht nur für mehr Drehmoment im unteren und mehr Drehfreude im oberen Drehzahlbereich, sondern sind sogar für innere Abgasrückführung durch größere Ventilüberschneidung verantwortlich. Ihre Steuerung ist ein kompletter Teilbereich im Motormanagement geworden, in dieses voll integriert.

Egal ob Riemen-, Ketten- oder Stirnradantrieb

In den Bildern oben wird die eine sichtbare Nockenwelle von einer Steuerkette angetrieben. Ein Zahnriemen oder Stirnräder sind aber ebenso möglich. Die Nockenwelle kann also in jedem Fall um einen bestimmten Winkel gegenüber dem Antriebsrad verdreht werden, egal mit welcher Drehzahl beide arbeiten. Dazu gibt es einzelne Kammern und entsprechende Flügel, die in diesen Kammern einen vom Steuergerät bestimmten Umfangsweg zurücklegen. 08/10

Exakte Verstellung durch Pulsweitenmodulation möglich

Das Modell in Bild 3 und 4 macht es deutlich. Zwei Räder werden gegeneinander verdreht, wenn in vier Kammern ein Öldruck aufgebaut wird. Dazu müssen Sie sich diese Kammern als zum Betrachter hin geschlossen vorstellen. Die Rückverstellung erfolgt entweder durch Federwirkung, wenn der durch Elektromagnete gesteuerte Druck nachlässt, ist aber auch durch Öldruck in den jeweils gegenüber liegenden Kammern möglich. Bei entsprechender Taktung des Öldruckventils und einem kontinuierlichen Ablauf sind natürlich Zwischenstellungen auf 1 Grad genau möglich.

Verstellung wird vom Steuergerät über Hallsensoren überwacht.





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