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  Mobiler OBD-Datenlogger



Auf die flächendeckende Einführung der OBD-Steckdose scheinen viele Anbieter nur gewartet zu haben. Denn viele Geräte wollen daran angeschlossen werden. Da gibt es z.B. nachrüstbare Headup-Displays, die in der Regel eher Angaben zur Navigation und die gefahrene Geschwindigkeit auf eine transparente Folie auf der Windschutzscheibe oder eine geeignete Reflexionsoptik projizieren.

Sollen es aber noch mehr Daten sein, dann ist die OBD-Steckdose interessant. Zumal die Geräte ohnehin dauerhaft während der Fahrt bestromt werden müssen. Da liegt es nahe, den Strom auch gleich mit aus der OBD-Steckdose zu holen. Für Zulieferer gibt es schließlich eine Garantie, dass eine gewisse Kabellänge reicht, denn die maximale Entfernung der OBD-Steckdose vom Fahrerplatz ist vorgeschrieben.

Die Probleme mit der Kabelführung hat der OBD-Datenlogger nicht, denn er hat keine, zumindest nicht, wenn er auf die OBD-Steckdose gedrückt wird. Er kommuniziert mit der OBD-Schnittstelle und nimmt Daten zur Speicherung auf. An einen PC oder Laptop wird er dann über seine USB-Schnittstelle angeschlossen und man kann die Daten sehen und interpretieren.

Sie werden einwenden, dass dies der Werkstatt auch mit den üblichen Werkstatttestern möglich ist. Aber dafür muss z.B. das Fahrzeug in der Werkstatt sein. Mit einem Datenlogger hat man etwas weniger zu transportieren und kann die Daten notfalls auch über Kontinente hinweg verschicken. Außerdem treten manche Fehler gerade in der Werkstatt oder bei der Probefahrt nicht auf.

Ein Datenlogger nimmt, abhängig von der Zahl der zu speichernden Daten und der Häufigkeit ihrer Erhebung notfalls auch einen ganzen Monat jeden Tag acht Stunden Daten auf. Und wenn Sie Werkstattkosten sparen wollen, sortieren sie schon einmal vor und nehmen nur die Zeiten, in denen der Fehler wirklich aufgetreten ist.

Auch das eigene Verhalten oder das anderer Personen, die den Wagen benutzen, lässt sich beobachten. Mit welchen Parametern sind Bereiche hohen Verbrauchs verbunden. Kann man daran vielleicht etwas ändern. Ist sehr auf Verschleiß gefahren wurden? Muss man daran vielleicht etwas ändern? Im Hinblick auf den Preis ein sicherlich nützliches Gerät, allerdings nur, wenn damit auch gearbeitet wird.

Natürlich gilt das alles nur unter dem Vorbehalt des günstigen Preises für Datenlogger. Sind Sie aber z.B. Versuchsingenieur und an während der Testfahrt auswertbaren Messungen interessiert, dann wird es mit einem Gateway, das die Daten laufend an Sie bzw. Ihren Rechner weiterreicht, entsprechend teurer. Zusatzvorteil wäre aber, Sie können die Testbedingungen noch während des Tests ändern. 05/14



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