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  Drosselklappenpotentiometer



Aufgabe

Es gibt den jeweiligen Winkel der Drosselklappe an. Während bei der Zentraleinspritzung dieses Signal zusammen mit dem der Lambdasonde zur Berechnung der Last gebraucht wird, existiert es bei der Mehrpunkteinspritzung zusätzlich zum Luftmassenmesser. Ist die Drosselklappe mit dem Gaspedal verbunden, kann das Drosselklappenpotentiometer z.B. zur Erkennung der Geschwindigkeit benutzt werden, mit der dieses betätigt wurde. Zusätzlich ersetzt es im Notlauf den evtl. defekten Luftmassenmesser. Bei der Motronic mit elektronischem Gaspedal bildet es zusammen mit dem Stellmotor für die Drosselklappe einen Regelkreis.

Funktion

Zur größeren Sicherheit sind zwei Drehpotis mit der Drosselklappenwelle verbunden. Diese ergeben zusätzlich durch verschiedene Vorwiderstände Kennlinien in unterschiedlichen Bereichen. Manchmal fehlt der eine Vorwiderstand auch ganz. Dem Steuergerät ist es nun möglich, neben Kurzschlüssen und Leitungsunterbrechungen gewisse Störeinflüsse auf die Leitungen zu erkennen.

Unterbrechungen in der Leiterbahn eines Potentiometers können durch die sogenannte Rauschprüfung ermittelt werden. Hierbei werden die Werte in möglichst allen Stellungen der Stauklappe z.B. auf ein Speicheroszilloskop gegeben, dass bei genügend Auflösung auch kleinste Unterbrechungen in der Leiterbahn aufzeigt. Mit einem Multimeter sind solche Fehler meist nicht aufzudecken.

Woher stammt nun der Begriff Rauschprüfung. Er kommt nicht aus der Kfz-Technik, sondern aus der Elektronik. Wenn also eine solche Leiterbahn abgefahren wird, ermittelt das Oszilloskop viel häufiger den Widerstand, als das für die grobe Rasterung seines Display notwendig wäre. Widerstand wird üblicherweise über den Spannungsfall gemessen. So entstehen also viele hundert Spannungen und bei Fehlern auch deren Verzerrungen, dass man diese als Rauschspannungen bezeichnet und vermutlich auch hörbar machen könnte. 04/10


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