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  Achtzylinder-V-Motor (klassisch)





Aufgabe

Der Achtzylinder-V-Motor ermöglicht beim Pkw-Benzinmotor Gesamthubräume von über 7 Liter. Er verbindet viel Drehmoment besonders bei geringer Motordrehzahl mit einer angemessenen Leistung und hoher Laufkultur. Dabei ist der Aufbau des Motors insgesamt noch relativ einfach und kompakt.

Funktion

Im Prinzip sind zwei Vierzylinder-Reihenmotoren über eine einzige Kurbelwelle in einem Winkel von 90° miteinander verbunden. Allerdings sind die Kröpfungen bei den allermeisten Serien-V8 nicht gleich ausgeführt. Schauen Sie sich dazu die Vergrößerung von Bild 2 an. Je zwei gegenüberliegende Kolben greifen über ihre Pleuel auf den gleichen Kurbelzapfen. Alle Takte überlappen um 90°, wobei immer Zylinder verschiedener Seiten (Bänke) zusammenarbeiten. Die beweglichen Teile des Kurbeltriebs außer der Kurbelwelle und evtl. fast die kompletten Zylinderköpfe können vom Vierzylinder übernommen werden.

Zündfolge

Die Zündfolge ist im Normalfall 1 5 4 8 6 3 7 2. Abwandlungen davon gibt es im Rennbereich, wo der Winkel zwischen nebeneinander liegenden Kröpfungen 180° betragen kann, alle in einer Ebene.

Wichtig

Moderne Achtzylinder haben nicht immer einen 90°-Winkel zwischen den Zylinderbänken, sondern z.B. 72°, um die Motorbreite zu reduzieren. Dann verfügt jedes Pleuel über einen eigenen Kurbelzapfen.

US-Achtzylinder

Der Achtzylinder (Bild 1) ist eigentlich typisch für Nordamerika zu einer Zeit, als der Kraftstoffpreis noch keine Rolle spielte. Dieser Motor hat eine untenliegende Nockenwelle, Kipphebel und Stößelstangen. Die Ansaugluft erreicht das Saugrohr durch einen Vierfach-Vergaser. Der Motor in Bild 3 ist noch älter, seitengesteuert und von einem Ford-Lkw. Diese Ausführung läuft noch mit Benzin, hat 3,6 Liter Hubraum und 66 kW (90 PS) bei 4000 1/min. 09/11



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