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Wenn man wieder einmal eine Entwicklung im Kfz-Bereich verfolgt, fällt auf, wie viel Zeit vergeht, ehe ein Geistesblitz oder eine neue Erfahrung wirklich in den Herstellungsprozess gelangt. Beispiele gefällig? Wenn wirklich schon 1913 das Prinzip eines Gürtelreifens bekannt ist und der erst 1948 auf den Markt gebracht wird, übrigens lange Zeit nur von einer Firma, dann ist das schon eine lange Zeit. Der Dieselmotor hat fast ebenso lange gebraucht, sich beim Lkw/Bus durchzusetzen.

Eine eigenartige Situation entsteht nach dem Ersten Weltkrieg. Erst ist das Ausland durch Zölle ausgesperrt und genau in dem Moment, wo die Hersteller wieder etwas atmen können, wird durch Senkung der Zölle das Ausland mit seinem in der Zwischenzeit erzielten Fortschritt hereingelassen (1924). Das kann man schon eine harte Anpassung nennen, die zwar zunächst überstanden wird, aber 1929 mit der Weltwirtschaftskrise schon wieder endet. Da ist Firmensterben vorprogrammiert. Nur ein Fünftel bleibt übrig.

Trennung zwischen Bus und Lkw ...

Natürlich auch durch Fusionen, wie z.B. die berühmte zwischen Daimler und Benz 1926. Auch bringt eher die Not manche Erfindung zutage. Der Bus entfernt sich langsam vom Lkw. Seine Chassis-Längsschienen gehen nicht mehr stur geradeaus, sondern schlagen Bögen über den Achsen. Niederrahmen heißt die Konstruktion, die einen leichteren Einstieg und eine geringere Höhe des Busses ermöglicht.

Besonders innovativ nicht nur zu dieser Zeit, scheint die Fa. Büssing zu sein. Obwohl die Firma schon längst im MAN-Konzern aufgegangen ist, prangt der Braunschweiger Löwe noch immer auf deren Fahrzeugen. Heinrich Büssing ist einer der frühesten mit seinem Linienbus von 1904 und ab 1908 der Möglichkeit, neben Passagieren auch etwas Fracht zu befördern. Von Anfang an ist Büssing nach Daimler und Benz der drittstärkste Anbieter in Deutschland.

Ob es um die Einführung des Luftreifens, die Einführung eines gemeinsamen Chassis für militärische Zwecke, die Einführung der Fließfertigung und Wiederaufnahme der Produktion nach dem Krieg geht, stets befindet sich die Firma an exponierter Stelle. Aber Büssing muss wegen seiner herausragenden Stellung im Bau von Lkw und Bussen auch Federn lassen und 1930 mit Komnick und NAG fusionieren.

Typisch für den Bus: verschiedene Türvarianten

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