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Wichtige Zusammenarbeit bleibt zu erwähnen. Schon früh etablieren sich Hersteller von Aufbauten auf Lkw-Chassis. Solche fertigt Kässbohrer auf Saurer-Rahmen, obwohl Saurer auch eigene Busse anbietet. MAN nähert sich ab 1915 durch Zusammenarbeit mit Saurer ebenfalls dem Omnibusbau. Benz übernimmt 1907 die Süddeutsche Automobilfabrik Gaggenau und verlegt die gesamte Produktion von Nutzfahrzeugen dorthin.

Eine wichtige Rolle spielt das Militär. Wir befinden uns in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg (1914 - 18). Deutschland rüstet auf, nicht nur in der Seeschifffahrt. So wie Lkws braucht man auch Busse zur Truppenbeförderung. Deshalb greift man sowohl auf Hersteller- als auch auf Verbraucherseite ein. Erstere erhalten strengere Normen für begehrte Staatsaufträge, letztere einen Zuschuss zum Kauf, wenn Sie das Gefährt im Kriegsfall zur Verfügung stellen.

Während des Krieges werden die Bauvorschriften enger, es kommt zum Einheitsmodell. 4,5 Tonnen Leergewicht werden von einem Vierzylinder mit 44 kW (60 PS) angetrieben, so ist es auch beim Bus. Alle bauen das Gleiche und verdienen nicht schlecht. Erwähnenswert ist noch der Zusammenschluss von MAN und Saurer, der ersterem durch einen bewährten Partner Zugriff auf den Lkw- und Omnibusbau gewährt.

Natürlich braucht das Militär mehr Lkws als Busse, weil man Soldaten auch mit Lkws transportieren kann. Übrigens ist und bleibt der Lkw traditionell deutlich billiger als der Bus, was heutzutage schon mehr als den doppelten Preis bedeutet. Die Serien sind kleiner und die Kundenwünsche vielfältiger. Nach dem Krieg wird die Situation mit Wirtschaftskrise und Inflation kaum besser.

Mit dem Saurer als Produkt aus der Schweiz richten wir unseren Blick auf das Ausland, wo z.B. in Frankreich neben einem Werk von Saurer genügend Produzenten bereitstehen. Neben den bekannten Pkw-Herstellern ist hier noch Berliet zu erwähnen, eine schon 1899 in Lyon gegründete Firma, die auch, weniger bekannt, Pkws produziert. Deutschland verliert seinen Status als Exporteur auch zu anderen Ländern hin.

Eine schlimme Zeit. Pferde haben weniger Unterhaltskosten und kommen als Fracht-Transporteure wieder zur Geltung. Statt zum Luftreifen geht es zurück zum Eisenrad. Man behilft sich, wo man kann und für Neuanschaffungen hat kaum jemand Geld, geschweige denn für Neuentwicklungen. Außerdem gibt es genügend Kriegsschrott, aus dem z.B. wieder ein Lkw entstehen könnte. Übrigens hat Ferruccio Lamborghini seine Unternehmungen mit dem Umbau von Militärfahrzeugen begonnen, allerdings nach dem Zweiten Weltkrieg.

Wer hat schon nach einem solch langen Krieg mit Hungersnot am Ende das Geld, mit dem Bus über Land zu fahren. Außerdem sind für den Neubau Rohstoffe nötig, die so kurz nach dem Krieg nicht eingeführt werden können und dürfen. Und trotzdem, ist es Mut oder Verzweiflung, entscheiden sich mehrere Hersteller im und nach dem Krieg für die Aufnahme der Produktion von Lkws und Omnibussen. 02/13

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