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  Omnibus (allgemein) - 2




Busse nach 1900
Max. Mitfahrer6 - 16
Zuladung600 - 1.600 kg
Leergewicht1.100 - 2.500 kg
Kraftstoffverbrauch20 - 30 Liter/100km
Kaufpreis7.000 - 10.500 Mark
ExtrasBeheizter Fahrersitz,
Luftreifen


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Der Aufbau wird so stabil, dass beim ersten 'Oberdeckbus' in Berlin ab 1907 bis zu 16 Fahrgäste darauf Platz nehmen können, etwas weniger als im witterungsgeschützten Unterdeck. Daimler voran, dann Benz und Büssing, sie gelten als die Pioniere im Omnibusbau, ab 1900 mit immerhin 10 weiteren deutschen Konkurrenten. Auslandsvertretungen, wie z.B. die von Daimler in England, beschleunigen die Entwicklung. Daimler verlegt die Fertigung der Busse nach Fusion zur Motorenfabrik Berlin Marienfelde.

Die Post erweist sich als großer Förderer des Omnisbusses.

Nicht nur der Export von Bussen schreitet voran, sondern auch die Lizenzvergabe. So wie allerdings im Pkw-Bereich Frankreich nach der Jahrhundertwende deutlich besser vorankommt als Deutschland, sind es im Omnibusbau viele Länder. Das liegt an hohen behördlichen Normen und wohl auch an der hierzulande üblichen Sicherung der Vorrangstellung der Eisenbahn, die immer wieder auch und besonders der Lkw-Bereich zu spüren bekommt.

Zusätzlich mangelt es an Straßen, besonders für Fernverbindungen. Es soll wie in USA noch Jahre bis zu einem akzeptablen Netz dauern. England und Frankreich gelten als die Vorreiter im Straßenbau, wobei letzteres sowieso durch das vorhandene Napoleonische Straßennetz im Vorteil ist.

Die Motoren entwickeln sich. Da man im Prinzip nur zwei Zylinder mit z.B. je 700 cm³ am Stück gießen kann, besteht ein Vierzylinder aus zwei zusammengesetzten Zweizylinder-Reihenmotoren. Das ergibt dann kurz nach der Jahrhundertwende etwa 15 kW (20 PS). Schuld an der geringen Ausbeute ist die relativ niedrige Nenndrehzahl von 1200/min, bei deren Steigerung sich die Leistungen bald fast verdoppeln werden.

Beim Lkw bleibt die Nutzlast das Problem. Vollgummireifen zerbröseln unter Hitzeeinwirkung bei hoher Belastung, Luftreifen sind noch nicht so weit. Sie kommen im Lkw/Bus erheblich später als im Pkw, bei dem sie sich in dieser Zeit aber auch zu einem Hauptproblem und Kostenfaktor entwickeln. Dabei wären Luftreifen für den Bus wichtiger als für den Lkw.

Es gibt schon Versuche, aber erst nach 1910 kommt zögerlich eine Benutzung auf Fahrzeugen mit etwas größerer Reichweite in Gang. Das bedingt neue Felgenkonstruktionen, die wenn auch erst ab 1905 abnehmbar, so doch eventuell zweiteilig ausgeführt sind. Die Kette wird langsam aber sicher durch den etwas später auch geschlossenen Zahnrad- oder Schneckentrieb ersetzt.

Man nimmt Abschied von der Holzfelge. Ab jetzt dominiert die gegossene Speichenfelge. Busse transportieren mit den Personen auch Waren, z.B. für die Post. Deshalb kommen Klappsitze für eine größere Variabilität des Innenraums zum Einsatz. Sogar der relativ rasche Wechsel des kompletten Aufbaus zwischen Bus und Lkw ist möglich. Andererseits sind dem Luxus bei der Ausstattung kaum Grenzen gesetzt.

Ab 1905 schon 50 Fahrgäste und mehr ...

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