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Eigentlich ist ein Kipper ja wirklich nur für schütt- oder rieselfähiges Material gedacht. In der Praxis früherer Zeiten wird aber auch schon einmal z.B. eine Ladung Klinker (Bild 1) abgekippt. Dann geht ein gewisser Prozentsatz zu Bruch und alle müssen anschließend gestapelt werden.

Das sind die Zeiten, in denen es noch mehr Hilfskräfte gibt als Lkw und deren Fahrer. Von Frauen am Steuer eines solchen noch keine Spur. Muldenkipper wie der oben sind ohnehin nur einseitige Hinterkipper mit fest installierten Seitenwänden.

Auch bei den Urahnen heutiger Kipper-Generationen herrscht das Prinzip des Hinterkippers vor. Da gibt es zwei gebogene Zahnstangen, die über im Drehmoment übersetzte Ritzel von Hand betätigt werden können. Zu lang dürfen die nicht sein, sonst kommen sie im Fahrbetrieb der Fahrbahn zu nahe. Es soll auch solche Anlagen mit Druckluft gegeben haben, logisch bei Vorhandensein einer entsprechenden Bremse.

Nein, für die enormen Bauvorhaben nach dem Krieg ist der Muldenkipper eher ungeeignet, auch wenn er sich durch entsprechende Ausformung der Seiten seiner Ladung leichter entledigen kann. Man muss von allen Seiten be- und entladen können, z.B. wenn es nicht um Schüttgut handelt. Allerdings gibt es zu dieser Zeit noch keine Gabelstapler, die mal eben ein paar Euro-Paletten auf die Ladefläche stellen.

Also, klappbare Seiten- und Rückwände gibt es, außer nach vorn natürlich. Und die schon erwähnten Aufsteckbracken. Als besonderen Luxus empfindet man die mit den Scharnieren oben. Die schwenken beim Kippen und lassen sich mit weniger Kraftaufwand schließen.

Bei Baustellenfahrzeugen dürfte die Meiller-Pumpe so ziemlich die erste am Nebenantrieb gewesen sein. Hydraulikflüssigkeit lässt die Teleskopstempel ausfahren, die größten zuerst. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass für die schwierigste Phase des Kippens, nämlich den Beginn, die größte Kraft zur Verfügung steht.

Es sind keineswegs nur Großbaustellen, die beliefert werden müssen und Anhänger mit zwei Achsen in kurzem Abstand (Bild 5) gibt es auch noch nicht. Selten wird so ein Zug rückwärts rangiert, eher der Hänger 'auf die Schnauze' genommen. Also, abkuppeln, das Zugfahrzeug drehen und vorne wieder ankuppeln. Wer es rückwärts um die Kurve schafft, hat meinen ausdrücklichen Respekt.

Eng ist es oft und so ist der Dreiseitenkipper das Gebot der Stunde. Zwei Bolzen gibt es, die entsprechend verteilt werden müssen. Bloß nicht diagonal, dann kann der Schaden groß sein, denn die Hydraulik drückt manches schief. Also immer schön kontrollieren, bevor man die Kipper-Pumpe betätigt.

Im Prinzip ist der Kipper das erste Container-Fahrzeug, denn der Kasten ist von seiner Festigkeit her durchaus mit einem solchen zu vergleichen. Kann er allerdings auf der Baustelle abgestellt werden, so hat er bisweilen zusätzliche Laufschienen, die noch einmal eine entsprechende Stabilität erfordern. Je mehr dem Fahrer das Leben erleichtert wird, desto schwerer im Prinzip das Fahrzeug. 11/14

Lesen Sie hier weiter zur Konstruktion von Kipper-Aufbauten.

Lesen Sie hier weiter zum Muldenkipper.


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