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Die Hersteller tun alles, um eine gewisse Akzeptanz des Lkws zu erhalten und wenn möglich zu verbessern. Wussten Sie, dass auch ein voll beladener 40-Tonner beim Bremsweg mit einem normalen Pkw durchaus mithalten kann? Auch den Spagat zwischen Partikelausstoß und Wirtschaftlichkeit hat man dank Ad-Blue durchaus bewältigt. Nur den zu geringen Abstand und das damit verbundene erhebliche Unfallrisiko haben die Nfz-Produzenten noch nicht in den Griff bekommen. Aber sie arbeiten heftig daran.

Nutzfahrzeuge sind geschichtlich mit der allgemeinen Fahrzeugentwicklung eng verwandt. Schon Daimler und Maybach bauen ihre Verbrennungsmotoren in Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen ein. Natürlich sind das Benzinmotoren, die erst ab etwa 1923 von Dieselmotoren ergänzt werden. Dabei treten drei Hersteller auf, Daimler-Motorenwerke, die Fa. Benz (beide noch nicht miteinander verbunden) und MAN. Letztere bauen sogar schon von Anfang an Direkteinspritzer, so wie es Rudolf Diesel einst anstrebte.

Nein, auf voller Breite durchsetzen kann sich der Diesel-Lkw über lange Jahre nicht. Eigentlich erst nach dem Zweiten Weltkrieg tritt er seinen durch nichts mehr aufzuhaltenden Siegeszug an, erst im Bus, dann im Nutzfahrzeug. Übrigens muss sich der Lkw vor und sogar nach dem Ersten Weltkrieg häufig noch mit Hartgummi als Reifen begnügen. Das reduziert zwar die zu der Zeit besonders große Pannenhäufigkeit, ist aber z.B. bei Erwärmung auch nicht unproblematisch. Außerdem bleiben Geschwindigkeiten von 50 bis 60 km/h damit unerreichbar.

Da kann man doch mit einem modernen Lkw mehr als zufrieden sein, gehen die Hersteller von nicht mehr als 10 Tagen im Jahr für Wartung bzw. Reparatur aus. Ölwechselintervalle von z.B. 100.000 km sind nur ein Beispiel für gestiegene Anspruchslosigkeit. Es soll nicht wenige Lkw-Fahrer geben, die seit zehn Jahren keine Reifenpanne mehr hatten. Wenn dazu noch ein Komfort wie im Mittelklassewagen kommt?

Die ersten Lkw sind noch durch offenliegenden Kettentrieb gekennzeichnet. Hier schafft nach der Jahrhundertwende die Kardanwelle Abhilfe. Knorr und Westinghouse bauen ihre Druckluftbremsen zunächst in Eisenbahnwaggons ein, bevor diese Systeme zum entscheidenden Sicherheitsgewinn beim Nfz beitragen. Mittlerweile eher beendet, ist der Kampf um die Einheit kW/Tonne oder besser PS/Tonne. Ältere Pkw-Fahrer kennen das Gefühl, hinter einem Lkw am Berg einen nach dem anderen Gang herunterschalten zu müssen.

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