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Omnibus-Geschichte 2

  Lenkbare Nachlaufachse




Wer einmal beobachtet hat, wie drei Achsen hintereinander bei starker Kurvenfahrt weniger rollen als vielmehr quer über den Asphalt gezogen werden, der weiß, wie Reifen leiden können und wo man noch Energie und Verschleiß einsparen könnte. Immerhin kann die Sattelzugmaschine ja auch im 90°-Winkel zum Auflieger stehen. Dann ist das Grauen noch größer.

Allerdings kann auch dann die hier vorgestellte Lösung des Problems nicht komplett helfen, dann ein solcher Winkel ist auch für eine lenkbare Nachlaufachse nicht möglich. Trotzdem ist die Ersparnis gewaltig,hauptsächlich beim Reifenverschleiß, aber auch beim Kraftstoffverbrauch. Natürlich hängt das alles sehr von den Einsatzbedingungen ab. Im Fernverkehr dürfte sie prozentual etwas geringer sein als für Zulieferer.

Nachlaufachsen gibt es nicht nur am Auflieger. Auch längere Solo-Lastwagen und natürlich Busse können eine brauchen. Sie sind auch nicht immer selbstlenkend, können also mit einer Lenkung versehen werden. Selbst nachlenkend müssen sie bei Rückwärtsfahrt mit Druckluft in Geradeausstellung gebracht werden. Man sollte ihnen deshalb nach dem Einlegen des Rückwärtsgangs etwas Zeit geben.

Übrigens ist das Selbstlenken bei höheren Geschwindigkeiten nicht immer erwünscht, weshalb z.B. über 40 km/h oft ebenfalls arretiert wird. Ohne diese Sicherheitsmaßnahme könnte der Geradeauslauf leiden, u.a. auch bei Seitenwind. Immerhin wird die Arretiervorrichtung evtl. auch als Lenkungsdämpfer benutzt. 11/12




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