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Viele Neuerungen hat es an der Geometrie der Lenkung außer der Auflösung der Dreieckslenker zu je zwei einzelnen Stäben (Vierlenker) in letzter Zeit nicht gegeben. Hier ist etwas, beim ersten Blick auf das Video unten sogar leicht Spektakuläres. Schauen Sie sich einmal die Radstellung bei vollem Lenkradeinschlag an.

Man verspricht bis zu 75 Grad und möglichen 7 Metern Wendekreis. Natürlich gehört dazu ein nicht zu großer Radstand. Die Frage, ob mit so einem extremen Radeinschlag überhaupt noch der für kompaktere Fahrzeuge wichtige Frontantrieb realisiert werden kann, lässt ZF unbeantwortet.


Auffallend die von innen sichtbaren Stopfen an den Radlagern. An deren Stelle könnten auch Antriebswellen durchgesteckt und festgeschraubt werden. Aber welche Antriebswelle verkraftet mehr als 45° Beugung? Natürlich wissen das auch die Ingenieure von ZF und haben dem Prototyp hinten Radnabenmotoren (Bild) verpasst.


Wenig spektakulär die eigentliche Konstruktion der Lenkung. Grundlage ist eine gewöhnliche, aber filigrane Konstruktion mit Dreiecks-Querlenkern. Allerdings ist am oberen Querlenker ein Stab nach vorne drehbar gelagert. Auf halber Länge greift die Spurstange und auf ganzer ein weiterer Stab zum Lenkstockhebel. Kleine Lenkausschläge werden mit geringer, größere Ausschläge mit höher Übersetzung umgesetzt.

Bleibt natürlich die Frage, ob das mit direkter Verbindung der Spurstange zum Lenkstockhebel nicht auch möglich wäre. Zu viel Dreharbeit am Lenkrad könnte durch eine aktive Lenkung ausgeglichen werden. Aber vielleicht ist ja diese Konstruktion hier für Kompakte kostengünstiger. Übrigens ist das unten gezeigte Fahrzeug mit 155er Reifen relativ schmal unterwegs, passt gut zu der extremen Neigung der Räder in die Kurve, schlechter zu den heute geforderten Bremswegen.

Nun wird sich so ein großer Zulieferer wie ZF nicht mit mehr Lenkradeinschlag und Einparken über Smartphone oder Smart Watch zufrieden geben. Es geht wieder einmal um Daten, diesmal die, die während der Fahrt entstehen. Diese speichert das System in einer Cloud und nutzt sie für mehr Sicherheit auch ohne GPS. Sollte also jemand beim täglichen Weg zur Arbeit diesmal in einer Kurve zu schnell sein, könnte der PreVision Cloud Assistent warnen bzw. eingreifen.


Das eventuelle Umschalten zum (teil-) autonomen Fahren soll durch das Lenkrad (Bild) erfolgen. Das ist vollständig berührungsempfindlich. Es kann ein Loslassen als Aufforderung zur (Teil-) Automation rasch erkennen und auch anzeigen. Umgekehrt erhält man durch Anfassen die Herrschaft über sein Auto zurück. 08/15


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