E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z
Mobiles

Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung
Reisen


Ganz neu ...

Ganz neu ...


Kupplung 1
Kupplung 2 - Kraftfluss
Kupplung 3 - trocken
Kupplung 4 - trocken
Kupplung 5 - trocken
Kupplung 6 - Scheibe
Kupplung 7 - Scheibe
Kupplung 8 - Feder
Kupplung 9 - Automat
Kupplung 10 - Ausrücker
Kupplung 11 - Zentralausrücker
Kupplung 12 - Betätigung
Kupplung 13 - Betätigung
Kupplung 14 - Nachstellung
Kupplung 15 - SAC
Kupplung 16 - elektronisch
Kupplung 17 - Schwungrad
Kupplung 18 - Schwungrad
Kupplung 19 - Notlauf
Kupplung 20 - Reparatur
Kupplung 21 - Gehäuse
Kupplung 22 - Fliehkraft
Kupplung 23 - Mehrscheiben
Kupplung 24 - Mehrscheiben
Kupplung 25 - DSK
Kupplung 26 - DSK
Kupplung 27 - hydrodynamisch
Kupplung 28 - Wandler
Kupplung 29 - Wandler
Kupplung 30 - Haldex

Pedalkräfte
Reibungskraft

Kupplung 1
Kupplung 2
Kupplung 3
Kupplung 4
Kupplung 5
Kupplung 6
Kupplung 7
Kupplung 8
Kupplung 9
Kupplung 10
Kupplung 11
Kupplung 12
Kupplung 13



Kupplung 17 - Schwungrad




Vorige Seite ...

Primäre Aufgaben

Das Schwungrad speichert Bewegungsenergie und hilft der Kurbelwelle, bei weniger als 4 Zylindern Leertakte und Totpunkte zu überwinden. Es sorgt bei steigender Belastung für einen langsameren Leistungsabfall des Motors. Das Zweimassen-Schwungrad mindert zusätzlich Drehschwingungen zwischen Kupplung und Antrieb.

Sekundäre Aufgaben

Das Schwungrad nimmt die Kupplung auf, ist sogar ein Teil von ihr. Wichtig für die einwandfreie Startfunktion ist der außen aufgeschrumpfte Zahnradkranz. Ist dieser beschädigt, spurt das Anlasserritzel zu Beginn des Startvorgangs schlecht ein oder an dessen Ende nicht aus.

In der Vergangenheit enthielt das Schwungrad auch noch Kerben für die Zündeinstellung. Später dann auch irgendwelche speziellen Materialanhäufungen, z.B. für den elektrischen OT-Geber als Impulsgeber. Im Zeitalter des Induktivgebers kann davon bisweilen noch ein Zahnkranz aus Blech übrig geblieben sein. Hier ist die Messung der Kurbelwellenstellung etwas genauer als an der Keilriemenscheibe, weil der Durchmesser größer ist.

Funktion

Eine runde, außen schwere Metallscheibe ist auf der einen Seite an der Kurbelwelle befestigt und auf der anderen über die Kupplung mit dem Getriebe (Achsantrieb). Sie dämpft Drehschwingungen und hilft beim Hubkolbenmotor Totpunkte zu überwinden. Bei Viertaktmotoren mit weniger als vier Zylindern hält sie genügend Trägheitsmoment für die Leertakte bereit. Dies ist umso größer, je weiter außen die Schwungmassen angebracht sind. Leichte Schwungräder sind für sehr sportliche Motoren geeignet, schwere halten bei hohem Leistungsgewicht die Drehzahl des Motors am Berg.

Als Zweimassenschwungrad (Bild) ist sie zweigeteilt. Ein Teil bestimmt nach wie vor das Schwingungsverhalten der Kurbelwelle mit, der andere hilft Resonanzen im Getriebe und im weiteren Antriebsstrang zu vermeiden. Beide sind durch innenliegende Schraubenfedern (Bild) und/oder Zahnräder miteinander verbunden. Dafür können evtl. die Torsionsfedern in der Kupplungsscheibe entfallen. Als Bild 3 ist noch einmal das komplette (aufgeschnittene) Zweimassenschwungrad mit zusätzlichem Planetentrieb zu sehen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für das Entstehen von Schwingungen. Es sind Drehschwingungen, die zündungsbedingt sind, besonders man ungleiche Drehmomentverteilung beim Dieselmotor oder starke Lastwechsel, die von der Bedienung her entstehen. Sie werden gedämpft, indem man den schwingenden Teilen eine Schwungmasse zuordnet und vom Antriebsstrang entkoppelt. 05/08

Schwungrad bearbeiten

Nächste Seite ...


kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis