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Aufgabe

Für ruckfreies Einkuppeln sorgen, Toleranzen zwischen den Flächen der Druckplatte und des Schwungrades ausgleichen und beim einteiligen Schwungrad Resonanzen des Getriebes mindern.

Funktion

Auf dem Bild oben sind zusätzlich zur Trägerplatte noch links und rechts die federnden, manchmal auch leicht gewellten Zwischenlagen erkennbar. Auf denen sind die vorderen Beläge aufgenietet. Sie lassen die Reibbeläge im eingekuppelten Zustand gleichmäßig anliegen und ermöglichen damit ein weiches Anfahren. Innen ist die Kupplungsscheibe über eine Keil- oder Kerbverzahnung mit der Getriebeantriebswelle axial verschiebbar und drehfest verbunden. Die Verzahnung ermöglicht der Kupplungsscheibe, sich nach dem Abheben des Druckrings von der Schwungscheibe zu lösen. Ist die Verschiebbarkeit z.B. durch Rost nicht gewährleistet oder hat die Kupplungsscheibe zu viel Schlag, so trennt die Kupplung nicht völlig und Geräusche beim Schalten zeigen, dass die Getriebesynchronisation belastet ist.

Beim Einkuppeln wird sie zwischen Druckplatte und Schwungrad eingeklemmt. Falls kein Zweimassen-Schwungrad montiert ist, sorgen in den Zwischenlagen tangential angebrachte Schraubenfedern (Bild innen), die eine begrenzte radiale Verdrehung zulassen, für eine Dämpfung von Getriebegeräuschen (Rasseln) und anderen Schwingungen.
Kupplungsbeläge werden aus organischen Materialien hergestellt. Die darin enthaltenen Harze dienen als Bindemittel.

Kontrolle

Soll die Kupplungsscheibe auf einen möglichen Defekt hin untersucht werden, ist neben der Sichtprüfung mit Kontrolle der Belagdicke u.U. auch eine Prüfung auf Scheibenschlag sinnvoll.

Wichtig

Ältere Beläge von Kupplungsscheiben können Asbest enthalten. Deren Belagstaub darf nicht eingeatmet werden.

Anforderungen an die Beläge
Hohe Wärmebeständigkeit
Große Verschleißfestigkeit
Auch bei hohen Temperaturen hoher Reibwert

Belagarten
organisch
metallisch
keramisch, gesintert

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