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Höheres Drehmoment ist für im Alltagsverkehr genutzte Fahrzeuge eigentlich noch sinnvoller als höhere Leistung, denn dafür muss der Motor relativ hoch drehen. Direkter Nachteil eines drehmomentstärkeren Motors ist die höhere mechanisch/hydraulische Betätigungskraft. Viele Verbesserungen auf diesem Gebiet können an dem Grundproblem nur wenig ändern.

Genau hier scheint die Self Adjusting Clutch (selbstnachstellende Kupplung) eine zusätzliche Erleichterung zu bieten, hat aber auch noch andere Vorteile. Während die Nachstellung bisher durch die Betätigung erfolgte, greift sie hier unmittelbar zwischen Feder und Druckring ein. Vereinfacht könnte man sagen, der Druckring wird automatisch um das Maß dicker, was die Dicke der Kupplungsscheibe durch Verschleiß abnimmt.

Dies wird durch eine Loslösung der Normal-Membranfeder vom Kupplungsdeckel und, zumindest in der ersten SAC-Serie, den Einbau einer zweiten Feder mit zusätzlichem Rampenring erreicht. Wird also der Federweg durch Verschleiß der Kupplungsscheibe weiter, verdreht sich ein Ring mit um den Umfang verteilten Schrägen so, dass wieder der alte Federweg erreicht wird. Eigentlich braucht man die Verstellung an der Kupplungsbetätigung nicht mehr.

Was aber noch viel wichtiger ist, die Membranfeder wird immer beim gleichen Federweg belastet, muss also dort nur ihr Maximum haben. Müsste Sie einen größeren Federweg abdecken, wäre das Maxumum größer und damit auch die Betätigungskraft. Die Kupplung insgesamt und damit auch die Kupplungsscheibe wird mehr geschont und hat eine entsprechend höhere Standzeit.

Allerdings muss man die Kupplung mit einem auf wenig Dicke verdrehten Rampenring montieren, eventuell diesen schon bei der Demontage fixieren, was am besten mit dem oben gezeigten Spezialwerkzeug möglich ist. 03/13


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