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Natürlich ist das Doppelkupplungsgetriebe eine feine Sache. Wer einmal, auch nur als Unbeteiligte(r), gehört und gesehen hat, wie ein damit ausgerüstetes Fahrzeug beschleunigt, wird die Begeisterung teilen. Aber es gibt auch ein Problem, nämlich den Aufpreis. Inzwischen hat z.B. ein Direktschaltgetriebe bei VW exakt den Aufpreis eines Allradantriebs erreicht.

Geht das nicht günstiger? Natürlich nicht mit exakt dem gleichen Effekt aber immerhin. Gemeint ist die Elektronische Kupplung, auch e-clutch genannt. Sie macht das Kupplungspedal zu einem elektronischen Sensor, der allerdings bei Betätigung recht überzeugend den Eindruck vermittelt, man habe ein ganz gewöhnliches unter dem linken Fuß.

Der Rest ist leicht verwunderlich, denn man hat jetzt (noch) keinen Stellmotor direkt an Stelle des zentralen Nehmerzylinders, sondern verbindet diesen mit dem Geberzylinder. Die Hydraulik bleibt also erhalten. Jetzt kann entweder der Stellmotor allein die Kupplung ein-/ausrücken lassen oder die Betätigung durch den/die Fahrer/in modifizieren. In schwierigen Situationen, z.B. beim Anfahren mit schweren Lasten im Berg, wird der Stellbereich erweitert.

Denkbar für die Zukunft wäre auch, eine durch zu zaghaftes Einrücken verursachte ungünstige Erwärmung durch Eingriff in diesen Einrückvorgang zu verhindern. Denken Sie zusätzlich an den Lkw-Bereich, wo Einrücken unter hohen Lasten durch eine Art hydraulische Kupplung abgemildert wird. Hier könnte die elektronisch gesteuerte Kupplung die leichteren Fälle vielleicht kostengünstiger ersetzen.

Weniger Verschleiß durch Eingriff in den Kupplungsvorgang.

Eigentlich müsste diese Kupplung jeglichen Anfahrvorgang erfolgreich gestalten können, aber so weit sind die Entwickler noch nicht. Sie haben sich bei LUK (Schäffler) auf das Segeln konzentriert. Geht also der/die Autofahrer/in vom Gas, wird nicht die Motorbremse wirksam, sondern der Motor wird abgekoppelt und geht aus, eine Art Start/Stopp während der Fahrt. Natürlich treibt er wieder an, wenn man Gas gibt.

Keine konstruktive Änderung am Antriebsstrang nötig.

Bosch geht noch einen Schritt weiter und offeriert das System auch für Stop-and-Go bei Staus. Man muss also nicht jedes Mal die Kupplung treten, den Gang einlegen und die Kupplung kommen lassen, wenn es wieder ein Stück weiter geht. Wissen Sie übrigens, dass es so etwas in grauer Vorzeit schon einmal in Form einer Fliehkraftkupplung beim Citroën 2CV gegeben hat. Man konnte den Gang drin lassen und sich aufs Gasgeben beschränken.

Ohne Kupplungspedal ginge es auch ...

Das heutige System ist natürlich nicht mehr nur mechanisch, wenngleich die Elektronik das Anfahren auch noch nicht perfekt beherrscht. Wenn die Elektronische Kupplung preislich im Rahmen bleibt, ist sie als Extra sicher eine Überlegung wert. Auch stecken in ihr noch mehr Möglichkeiten bis hin zu einer Art Halb- oder sogar Vollautomatik. Eines ist allerdings sicher, das Schalten ohne Unterbrechung der Zugkraft wie beim Direktschaltgetriebe wird mit ihr nicht möglich sein. 11/15



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