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  Thermostat



1Zum Kühler
2Vom Zylinderkopf
3Bypassleitung


Aufgabe

Durch den Thermostaten soll bei der Flüssigkeitskühlung die Motortemperatur möglichst schnell erreicht und unter allen Betriebsbedingungen gehalten werden. Dies ist für die Lebensdauer, den Kraftstoffverbrauch und die Abgasentwicklung des Verbrennungsmotors besonders wichtig.

Funktion

Bei zu geringer Motortemperatur nach dem Start oder zu geringer Belastung während der Fahrt wird der Thermostat als 2/2-Wegeventil im Kühlmittelkreislauf gebraucht. Er lässt das aus dem Motor ausströmende Kühlmittel nicht durch den Kühler, sondern direkt über eine Kurzschlussleitung wieder zum Motor zurückfließen. Ein Dehnstoffelement im Innern des Thermostaten wird immer von ausströmendem Kühlmittel umflossen und verschiebt bei Überschreitung der eingestellten Temperatur im Prinzip die beiden Ventilteller. Unten am Motor entsteht eine Mischung aus Kurzschluss- und Kühlerflüssigkeit. Erst wenn nur noch heiße Flüssigkeit oben ankommt, öffnet der Thermostat dauerhaft. Er verhindert so plötzliche Abkühlung eines oder mehrerer Zylinder.
Das zweite Bild zeigt das komplette Thermostatgehäuse mit zugehörigem Thermostaten. Es wird häufig zusammen mit Temperaturfühlern und zusätzlichen Anschlüssen (z.B. für die Heizung) zu einem Modul zusammengefasst. Bild 3 zeigt den Thermostaten in seinem Gehäuse.
Die Öffnungstemperatur von Thermostaten wird für das jeweilige Kühlsystem bestimmt. Lagen diese früher eher bei 80°C, so werden heute (2006) 90°C und mehr erreicht. Es gibt auch Motoren mit einem weiteren Kühlkreislauf innen unmittelbar an den Zylindern. Dieser wird durch die gleiche Pumpe angetrieben, hat aber einen zweiten Thermostaten, der erst bei Temperaturen über 100°C öffnet. Dadurch wird hier das Kühlmittel erst umgepumpt, wenn der optimale Betriebspunkt (schneller als sonst) erreicht ist. 05/10




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